Jungesellinnenabschied mal anders #1 | Die Braut und ihre Crew

So, liebe Suchmaschinen, das memoriert mal bitte in Eurem System:

Junggesellinnenabschied in Bremen.
Junggesellinnenabschied mal anders.
Junggesellinnenabschied ohne doofe Spielchen.
Junggesellinnenabschied mit DIY für die Hochzeit.
Junggesellinnenabschied ohne T-Shirts mit Aufdruck.
Junggesellinnenabschied ohne Schnäpse und Bollerwagen.
Junggesellinnenabschied mit Herz

Ich möchte nämlich, dass möglichst viele Trauzeuginnen, Bräute in spe und beste Freundinnen diesen Artikel finden, wenn sie mit der Planung für die letzte rauschende Singleparty beginnen und Google & Konsorten befragen. Denn das, wovon ich jetzt berichte, ist wohl wirklich die schönste Variante, wie man in Bremen einen Junggesellinnenabschied organisieren kann. Es sei denn, man findet Kondome und Küsse verkaufen an der Schlachte wirklich richtig richtig spitze. Ich tue das nicht – und zum Glück habe ich Freundinnen, die das wissen. Mehr noch – die wissen, was ich statt dessen brauche, um glücklich zu sein. Das hier nämlich:

Ein Frühstück im Grünen

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Mein Junggesellinnenabschied startete überraschend am Samstagmorgen im Haus am Walde. Der Mann in spe hatte mich in Absprache mit Katja und Sarah dorthin gelockt. Dass mich dort nicht einfach nur ein Frühstück erwartet, hatte ich irgendwie gespürt – zu ungewöhnlich war dieser weit im Voraus geplante Termin. Dass das aber der Tag der klassischen Vor-Hochzeits-Gaudi im Mädelskreis werden würde, das habe ich nicht gedacht. Als mir Katja aber den offiziellen Braut-Büddel mit den Worten „Heute ist Dein Tag“ in die Hand drücke, gab es daran keinen Zweifel mehr. „Die Braut“ … „und ihre Crew“ stand auf unseren Beuteln, stilecht mit Anker verziert.

In meiner Tasche fand ich so einiges, was mich durch den Tag und noch am nächsten Morgen begleitete, unter anderem diese von Katja personalisierte hübsche Einwegkamera, die ich – so sahen es meine Aufgaben vor – vollknipsen sollte.

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Wie sich später noch herausstellen sollte, war das gar nicht so einfach, denn mir waren die 24 Fotos immer viel zu schade, um sie zu verbrauchen. Ich dachte immer, ich müsse sie mir noch aufsparen. Das führte am Ende dazu, dass ich spät in der Nacht erst 10 Bilder eingefangen hatte und kräftig Gas geben musste. Aber zurück zum Frühstück…. Die Flaschenpost mit einigen kleinen Hinweisen, die ebenfalls im Beutel war, machte schnell deutlich: Hier haben ein paar Menschen ordentlich was ausgeheckt. Was genau, wusste ich allerdings nicht. Ich war dann so aufgeregt, dass mir immer noch ein bißchen die Hände zitterten, als das Frühstück für uns drei kam. Das haben wir dann erst einmal in der Sonne genossen und ordentlich gequatscht. So oft sehen wir uns ja schließlich auch nicht. Am frühen Mittag brachen wir dann auf. Wohin? Zum Martinianleger. Womit wir beim zweiten Punkt auf Sandras „Rundum-Happy-Liste“ wären, der mir an diesem Tag erfüllt wurde…

Wasser, Möwen und Leuchtturm

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Die Mädels überraschten mich nach dem Frühstück mit einer Bootstour auf der Weser, die entlang des Überseehafens und in den Neustädter Hafen führte. Hach, was soll ich sagen – wo´s maritim wird, geht mir einfach immer das Herz auf und alle Sorgen werden vom Wind davongetragen.

Obwohl ich ja schon einige Zeit in Bremen wohne, war es das erste Mal, dass ich solch eine Tour unternommen habe. Und wie ich jetzt weiß, habe ich da in der Vergangenheit echt was verpasst. Es war spannend, die Stadt mal aus dieser Perspektive zu sehen. Gerade die vielen Industriegebäude von Kellogs und Co. Liebe Bremer und Bremen-Besucher, unbedingt mal nachmachen! Mehrmals täglich legt die „Gräfin Emma“ ab. Wenn man dann noch so strahlenden Sonnenschein hat, wie es bei uns der Fall war, bekommt man neben einem sommerlichen Teint auch sehr gute Laune. Das sieht im Anschluss dann beispielsweise so aus:

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Nachdem wir nämlich von Bord gegangen waren, stolperten wir über eine Band, die gerade zur Eröffnung des Kajenmarktes Lieder aus der Flowerpower-Zeit zum Besten gab. Da konnten wir nicht anders, als mitswingen, ist doch klar. Und ein Bild mit den sympathischen Musikern musste natürlich auch sein! Applaus dafür … ach nee… für die Musik von Sarah.

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Ein Eis gab es anschließend auch noch, wieder mit Blick auf die Weser. Dabei blätterte ich kurz durch ein Geschenk, das ich im Braut-Beutel fand und das ich als kleine Aufmerksamkeit zur Hochzeit nur dringend empfehlen kann, weil es wirklich sehr sehr lustig ist: „Hochzeit machen ist so schön“ von arsEdition.

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Aber als wäre das alles nicht schon schön genug, folgte am späten Nachmittag dann der dritte Programmpunkt – und der hatte es wirklich in sich! Nämlich ein Duzend mehr Mädels und noch eine Extraportion Herz. Glitzer, Konfetti, Kalorienbomben und durchgetanzte Füße gibt´s oben drauf.

Davon berichte ich Euch am Wochenende im zweiten Teil von „Junggesellinnenabschied mal anders“. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack…

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About Sandra

Ich schreibe hier über drei Dinge, die mich jeden Tag aufs Neue beschäftigen: meine Heimatstadt Bremen, meine berufliche Selbständigkeit und mein Alltag als Mutter eines Kleinkindes. Was mir am Herzen liegt: Euch anzustiften! Zu Unternehmungen an der Weser, zu Mut im Berufsleben und zu einem humorvoll-offenen Herzen für Eure Kinder. Allen Herausforderungen zum Trotz. Dass es nicht immer einfach ist, Familie und Job zu vereinbaren, darum geht es hier nämlich auch ab und zu.

12 thoughts on “Jungesellinnenabschied mal anders #1 | Die Braut und ihre Crew

  1. Hach, das sieht ja alles soo schön aus!
    Ich hab’s schon ein wenig auf Instagram verfolgt und fand auch, dass das nach einem perfekten Junggesellinnenabschied klang. Super, was die Mädels da geplant haben.

    Ich freu mich auf Teil 2!

    Alles Liebe (auch für eure Hochzeit, wohoo!),
    Katha

    1. Liebe Katja,

      ganz lieben Dank! Wenn die Hochzeit nur halb so schön wird wie der JGA, dann kann überhaupt nichts mehr schiefgehen.

      Herzliche Grüße an Dich!

  2. es war traumhaft, alles hat gestimmt – wetter, braut to be, musik…. <3 ich habe ganz viele tolle menschen kennen gelernt und danke dir fürs verbinden! und wenn die nächste party ansteht: ich plane gern wieder 🙂

    alles liebe!
    katja

  3. Liebe Sandra,

    das sieht wirklich nach einem tollen Junggesellinnenabschied aus, ich bin da nämlich voll und ganz auf deiner Seite, was Schnaps, Kondome, Bollerwagen oder Bauchladen angehen. Obwohl wir tatsächlich für eine Freundin auch schonmal sowas gemacht haben, wir sind zu viert als Krankenschwestern (die wir alle wirklich sind) über den Kiez gezogen und ja, was soll ich sagen, es war auch wirklich ein schöner, lustiger und feuchtfröhlicher Abend.
    Für meinen eigenen Junggesellinnenabschied, sollte der mal irgendwann nötig werden, wünsche ich mir aber auch eher deine Variante, muss ich sagen.
    Ich bin schon sehr gespannt auf Teil zwei,
    allerliebste Grüße von Johanna

    1. Dann wünsche ich Dir auf jeden Fall so ein kreatives Orga-Team wie ich es hatte.

      Grundsätzlich glaube ich, dass auch die „herkömmliche Variante“ Spaß machen kann – wenn man der Typ dazu ist oder es einen thematisch-authentischen Bezug hat wie bei Euch. Aber ich bin ja auch sonst nicht so die Feier-Maus, daher ist es für mich einfach nichts.

      Ich bin daher mit meinem Tag mehr als happy – und freu mich schon drauf, Euch morgen den Knaller-REst zu zeigen!

    1. *pssst!* Ich verrate was: einen Schleier musste ich dann doch tragen. Aber auch da waren die Mädels mehr als super, denn das musste ich nicht in der Öffentlichkeit 😉

  4. Hallo Sandra,

    wow, das klingt wirklich nach einem durchweg wunderbaren Tag, den deine Freundinnen dir da organisiert haben. Tolle Ideen, liebevoll durchdacht! Und die Sonne strahlt mit dir um die Wette;)
    Liebe Grüße
    Hanna

    1. Danke, Hanna! Ich strahle tatsächlich auf so ziemlich jedem Foto – weil ich mich so gefreut habe. Jede Minute aufs Neue. Klingt überkandidelt, stimmt aber.

      Schönes Wochenende für Dich!

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