Der Lütte lernt die Nordsee kennen: Föhr, wir kommen!

Ob das Meeresrauschen bei starkem Wind eine ebenso beruhigende Wirkung auf den Lütten hat wie das Brausen des Föns oder des Staubsaugers? Diese Frage werde ich bald beantworten können, denn endlich kann ich es wieder frohlockend verkünden: Nordsee, ich kommen. Pardon: Nordsee, WIR kommen!

Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie lange ich schon mit den Füßen im imaginären Strandsand scharre. Die letzten Monate war kein Kurztrip ans vermisste Wasser in Sicht, was gleich aus zwei Gründen noch schlimmer war als sonst: Zum einen kosten Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett-Zeit doch enorm viel Kraft. Vordergründig funktioniert man zwar auch als frischgebackene Mutter gutgelaunt weiter und ist überrascht, wieviel man trotz Schlafmangel XXL und neuen Herausforderungen noch auf die Kette bekommt, im Hintergrund wird der Kraftakku aber bis aufs Letzte ausgereizt. Frau tut daher gut daran, Situationen zu organisieren, die diesen Akku wieder aufladen. Eine Auszeit am Meer mit frischer Luft und weitem Blick – mag sie noch so kurz sein – spendet mir jedes Mal neue Energie. Allein deshalb freue ich mich wie Bolle auf unser Wochenende auf Föhr.

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Föhr im September vergangenen Jahres – damals noch schwanger

Aber noch etwas ganz anderes macht es zu etwas ganz Besonderem: Es ist der erste maritime Trip für den Lütten. Es mag etwas verrückt klingen, schließlich ist seine Aufmerksamkeitsspanne noch gar nicht so ausgereift, dass er annähernd begreifen kann, was da um ihn herum geschieht, dennoch war es schon in der Schwangerschaft mein großer Wunsch, ihm möglichst bald das Fleckchen Deutschland zu zeigen, an das es mich immer wieder zieht. Möwengeschrei in seine Ohren dringen zu lassen, seine kleinen Lungen mit Nordsee-Luft gefüllt zu wissen und die kleinen Händchen in den feinen Sand fassen zu lassen. So ist der Mensch wohl: Er teilt das, was ihm am liebsten ist, gern mit denen, die er am liebsten hat.

Tja, und die Vorfreude ist so groß, dass ich nicht die Hände davon lassen konnte, dem Lütten sein erstes maritimes Outfit in den Schrank zu legen. Bislang war ich ja sehr diszipliniert, was Neukäufe angeht und habe nahezu alles second hand ergattern können, aber als ich auf der Website von Feetje die „Little Marine“-Kollektion sah, konnte ich nicht anders als etwas schnappen. Auf Feetje war ich übrigens erst eine Woche zuvor aufmerksam geworden, als uns Verwandte genau von diesem Label ein Outfit als Geschenk zur Geburt schickten. Das gefiel mit insgesamt ganz gut vom Stil, der Verarbeitung und der Qualität und war ebenfalls maritim angehaucht: das T-Shirt ziert ein „Home is where the anchor drop“. So bin ich dann überhaupt erst auf der Website gelandet, wo ich diese Kombination dann als perfekt für den ersten Nordsee-Trip als Familie auserkoren habe:

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Mit diesen beiden Teilen allein ist es natürlich nicht getan, wenn es ums Kofferpacken für eine Reise mit Baby geht – auch wenn sie noch so kurz ist. Kaum zu fassen, wie schnell ein Kombi voll ist, wenn man einen Kinderwagen, etwas Gepäck und einen Baby-Autositz unterbringen muss. Ich frage mich ernsthaft, wie wir irgendwann mal Urlaub mit der ganzen Patchwork-Familie, also zu fünft, hinbekommen wollen…

Ob die Unterbringung babyfreundlich ist, muss ich mich zu Glück nicht fragen – sie ist es mehr als jede andere. Wir checken nämlich dort ein, wo ich schon schwanger im Rahmen von „Bloggen mit Herz“ war: im Hoftel Föhr. Der zur modernen naturnahen Unterkunft umgebaute Bauernhof mitten im Grünen begrüßt gern Schwangere und Familien mit Babys und Kleinkindern. Spezielle Reiseangebote gibt es für diese Zielgruppe auch – unter anderem „Der erste Urlaub zu dritt„.

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Im Hoftel wartet ein Badezimmer mit Wickeltisch und ein Schlafzimmer mit Babybay auf uns. Beste Voraussetzungen dafür, dass sich der Lütte wohl fühlt. Tipp meiner Hebamme ist übrigens, etwas prägnantes mitzunehmen, was er von Zuhause kennt. Eindeutig, was wir einstecken: die klingelnde Kegelrobbe. In die ist er nämlich von Tag zu Tag mehr verknallt und spielt gern beim Wickeln damit.

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Wie der erste Urlaub mit Baby so verläuft, was sonst noch unbedingt ins Gepäck muss und wie ich das Hoftel nun aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen, berichte ich natürlich hier. Wer mir bei Instagram oder Snapchat folgt, erfährt ein bißchen was live von der Insel.

Ahoi!
Sandra

Foto 2 und 7: Daniela Buchholz
Sandra

Sandra

Seit 2008 blogge ich nordisch-frisch über meine Heimatstadt Bremen und alle Regionen, in denen eine steife Brise weht und man lieber in Strandkörben als auf Designermöbeln Platz nimmt. Für Nordseeinseln schlägt mein Herz dabei besonders laut. Noch lauter allerdings für den Lütten, der seit Februar 2016 mein Leben auf wunderbare Weise auf den Kopf stellt.

4 thoughts on “Der Lütte lernt die Nordsee kennen: Föhr, wir kommen!

  1. Hach, herrlich. <3
    Ich wünsche euch schon mal viel Spaß dort! 🙂
    Heißt du auf Snapchat auch wortkonfetti? Ich entdecke die App gerade etwas für mich. ;D

    Liebe Grüße
    Ulrike

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