Rummel, Rummel, Tätäräää! Retro-Vergnügen in der Überseestadt

Es ist geschehen: Mich hat Amors Anker direkt in das Leichtmatrosinnen-Herz getroffen. Wer dem herben Charme einer nordischen Schnodderschnauze, hinter der ein großes Herz zu vermuten ist, nicht widerstehen kann, wird bei Rummel-Arne nämlich auf der Stelle schwach. Wenn dann noch ein Gläschen Rummel-Schluck ins Spiel kommt… ach, was soll ich sagen… Frau Wortkonfetti  hat sich in der Überseestadt mal wieder schwerst verliebt. Ein bißchen in Arne, aber noch viel mehr in seinen Hafenrummel!

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Okay, genug der einleitenden Klabautermannkomik, denn dieser Ausflugstipp ist ein ernstgemeinter. Ob tagsüber mit Kind & Kegel oder abends mit Freunden – der Hafenrummel ist ein idealer Ort, um gemeinsam auf unterhaltsame Weise aktiv zu werden. Mit Spielbogen zum Punktezählen bewaffnet, gehts hinein in die 50er Jahre und deren illustren Glücks- und Geschicklichkeitsspiele.

Was Ihr so tun müsst? Bälle rollen, Münzen schieben, Säcke werfen, Matrosen umhauen und Mäuse balancieren beispielweise. Klingt einfach, ist es aber gar nicht. Eine Portion Glück braucht ihr an der ein oder anderen Station auch. Oder „Insiderwissen“. (Psst! Ich verrate Euch an dieser Stelle mal zwei Tricks, die ich bei meinem Besuch mit der LOVEBREMEN-Crew (die Reportage lest Ihr hier) herausgefunden habe: 1. Das Glücksrad besser ENTGEGEN des Uhrzeigersinns drehen. 2. Am Mäusetransportband nur am Anfang langsam drehen. Danach ordentlich Schmackes geben, dann fliegt die Maus allein wegen der Geschwindigkeit hinten in die 5 Punkte-Kiste.)

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Was Euch bei einem Besuch sofort positiv ins Augen fallen wird, ist die liebevolle Einrichtung mit allerlei Relikten aus alten Zeiten und ganz vielen Erinnerungen an die harte Hafenarbeit. Außerdem sind alle Stationen selbstgebaut. Wer schon mal im Schwarzlichthof war, der wird Ähnlichkeiten erkennen. Die sind nicht zufällig, denn die Macher vom dunklen Minigolf-Vergnügen gegenüber der Alten Feuerwache sind auch die Initiatoren des Hafenrummels. Die Idee dazu entstand bei einem Trip an die Nordsee (Rummel-Arne:“Oder Ostsee? Ach keine Ahnung? Nordfriesland glaub ich.“) Da kann ich küstenverliebte Deern natürlich nur applaudieren und sehe mich mal wieder bestätigt: Mit Blick aufs Wasser kommen einem einfach die besten Einfälle!

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Das Entrée zum Hafenrummel ist übrigens auch ein Bistro, das ihr nicht nur in Verbindung mit einer Spielrunde nutzen könnt. Hunger bei einer Radtour durch die Überseestadt? Dann legt doch dort einen kleinen kulinarischen Stopp ein und bestellt eine Rummel-Rolle. Oder einen Crêpe. Oder einfach nur was zu trinken.

Und last but not least: Im Hafenrummel kann man auch Kindergeburtstag feiern oder ihn komplett für Firmenfeiern, Familientreffen oder Jungesellinnenabschiede mieten. Stelle ich mir auch ziemlich amüsant vor.

Fazit: Von mir gibt es volle Punktzahl für diesen Freizeitort am BLG-Forum. Und: Bremen braucht mehr Rummel-Arnes!

P.s. Danke an Stefan für einige der Fotos.
Sandra

Sandra

Seit 2008 blogge ich nordisch-frisch über meine Heimatstadt Bremen und alle Regionen, in denen eine steife Brise weht und man lieber in Strandkörben als auf Designermöbeln Platz nimmt. Für Nordseeinseln schlägt mein Herz dabei besonders laut. Noch lauter allerdings für den Lütten, der seit Februar 2016 mein Leben auf wunderbare Weise auf den Kopf stellt.

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