Neue Koordinaten und Perfektionsverzicht

Crash! Boom! Bäng! Das war ein ganz schöner Schock, als ich vor rund zwei Wochen bemerkte, dass Wortkonfetti völlig nackig, ohne sämtliche Bilder, online stand. Fotos von fast 1.000 Beiträgen aus fünf Jahren – einfach weg. Verschwunden im Google-Nirwana, obwohl es immer heißt, das Internet vergesse nicht. Von wegen! Ich hatte das Googleplus-Album mit meinen Blogfotos gelöscht – in der festen Annahme, dass dies nur Doubletten seien. Waren aber die Originale, auf die auch blogger.com zugreift. Wusste ich nicht, denn mein Blog ist schon deutlich älter als Googleplus. Tja, shit happens. Und Google hilft nicht. Auch wenn man ganz lieb bittet.

Nun bin ich also umgezogen. Wortkonfetti hat  neue Koordinaten bei WordPress bekommen. Und ein neues Antlitz. Und Wortkonfetti ist unperfekt: die Mehrzahl der Beiträge hier haben jetzt (noch) keine Bilder. Wenn ich mir vorstelle, dass Menschen über die Suchmaschine auf irgendwelche Beiträge zugreifen, das sehen und sich fragen, ob ich zu doof bin, meinen Blog anständig zu führen, wird mir ganz mulmig.  Aber so ist es wohl im Leben: Dinge passieren, bringen die gewohnte Ordnung umfassend durcheinander und man muss ich entscheiden: Neustart und das Alte loslassen oder weitermachen und mit den Makeln leben?

Ich mache nun weiter. Und wer weiß, wofür das gut ist.

Vielleicht inspiriert das neue Layout auch zu neuen Textformen?

Zu anderen Themen?

Oder einfach nur dazu, auch in anderen Momenten mal auf den Perfektionismus zu pfeifen.

About Sandra

Ich schreibe hier über drei Dinge, die mich jeden Tag aufs Neue beschäftigen: meine Heimatstadt Bremen, meine berufliche Selbständigkeit und mein Alltag als Mutter eines Kleinkindes. Was mir am Herzen liegt: Euch anzustiften! Zu Unternehmungen an der Weser, zu Mut im Berufsleben und zu einem humorvoll-offenen Herzen für Eure Kinder. Allen Herausforderungen zum Trotz. Dass es nicht immer einfach ist, Familie und Job zu vereinbaren, darum geht es hier nämlich auch ab und zu.

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