Gemüse in Kuchenform? Eigentlich ja keine so schmackhafte Vorstellung, aber Karotten-/ Rübli-/ Möhren-/ Wurzel-/ Mohrrübenkuchen (der Leser entscheide sich je nach Heimat für den passenden Begriff) gibt es es ja immer wieder mal zu sehen, daher hab ich für das heutige Familien-Ostermintagskaffeetrinken auch mal einen gezaubert. Und bin rundum zufrieden mit dem Ergebnis – da habe ich wohl dem richtigen Rezept vertraut.
240g Möhren (entspricht einer großen Möhre)
Saft und Schale einer Bio-Orange
4 Eier
140g Zucker
1/2 TL Zimt
180g gemahlene Mandeln
100g Vollkornmehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
Butter und Semmelbrösel für die Form
Zubereitung:
Möhren schälen und fein raspeln. Orange heiß abwaschen und die Schale zur Hälfte abreiben. Eine Orangenhälfte auspressen. Orangenschale und -saft zu den geraspelten Möhren geben.
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine kleine Springform mit Butter fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen. Die Eier trennen. Eigelbe, Zucker und Zimt mit dem Handrührgerät aufschlagen. Gemahlene Mandeln, Mehl und Backpulver mischen und zu den Eigelben und dem Zucker geben. Möhrenraspel mit Orangensaft ebenfalls hinzugeben. Die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen und unter den Teig heben. Alles in die Form geben und im heißen Ofen ca. 30-35 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Kuchen in der Form ca. 5 Minuten abkühlen lassen, dann herauslösen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. Nach Belieben mit Puderzucker und Marzipankarotten verzieren. (Quelle: Schöner Tag noch!)


Eine knapp zweieinhalb Kilogramm schwere Möhre?? Wo gibt´s denn sowas?