Wenn man in der Vergangenheit eine falsche Entscheidung getroffen hat, darf man sich darüber ärgern. Man darf auch versuchen, die Entscheidung zu revidieren. Klappt das aus eigener Kraft nicht, darf man auch andere um Mithilfe bitten. ABER wenn der/ die/ das andere nicht helfen kann/ will/ darf, sollte man nicht peinlich trotzig aufmucken, denn die Entscheidung hat man damals ja schließlich selbst getroffen.
Die Süddeutsche Zeitung ist derzeit nicht besonders geübt in Selbstkritik und Toleranz. Sie klagt nölig über Facebook, die sie querstellten, als die ihren Account von sueddeutsche.de auf Süddeutsche Zeitung ändern wollten. Facebook erlaube keine Namenswechsel, Facebook gäbe keine Kontaktdaten zu Usern heraus, die Fanseiten zur Süddeutschen verwalten, Facebook interessiere es nicht, dass sueddeutsche.de leider weniger als Suchbegriff verwendet würde als „Süddeutsche Zeitung“ – schlichtweg sei Facebook einfach soooo gar keine Hilfe.
Es stimmt, ich habe damals auch nach Süddeutsche Zeitung gesucht und musste ein bißchen suchen, bis ich den offiziellen Account gefunden hatte. Aber ich konnte ihn finden. Wie mehr als 40.000 andere Facebook-Nutzer auch. Sie wie auch ich werden jetzt allerdings alle 2 Stunden von diesem Account darauf hingewiesen, dass es jetzt einen neuen gibt. Mitt Link auf die Glosse „Social-Media-Groteske“. Doch wenn ich die lese, denke ich nur eines: „Mannomann, ihr seid so eine große Zeitung und benehmt Euch wie ein Kind. Fasst Euch mal an die eigene Nase, denn Ihr habt Euch nunmal für Euren Account-Namen entschieden. Mitgefangen, mitgehangen!“
Foto: Süddeutsche Zeitung

Oh ja, dann wünsche ich Dir auch mal gute Besserung!!!
Oh Mann… wie dämlich…. vor allem, dass sie sich empören, dass der Name des „Fans“ nicht herausgegeben wird. Warum sollte dür die SZ was anderes gelten als für andere Leute?
Ganz genau!
Ich stimme zu, völlig albern!
Unfassbar, daß die Chefredaktion das zulässt.