Ich verschenke echt gern. Und finde, dass ich einen guten Geschmack bei der Auswahl habe. Einen richtig guten. Echt jetzt. Manchmal wünschte ich, jemand würde mir die Sachen schenken, die ich für andere kaufe. Es sind in der Regel so typische „Das gönnt man sich selbst nicht“-Stücke, die das Leben schöner machen.
Aber in einem speziellen Fall wünsche ich mir nicht, das gleiche zu bekommen was ich verschenke. Wenn es um den Liebsten geht.
Es verdichtete sich soeben der Verdacht, dass er vorhat, mich unterm Weihnachtsbaum morgen mit der Gabe zu beglücken, die er von mir eine Woche später zum Geburtstag bekommen soll. Nun kann man sagen: „Potzblitz, ein Zeichen inniglicher Verbundenheit, ein Beweis wortloser Verständigung“. Ich hingegen sage: „Ach Du Scheiße, das darf doch wohl nicht wahr sein“. Denn ich freue mich seit drei Monaten, das ich mich für dieses Geschenk entschieden habe. Weil ich finde, dass es ein wunderbares Geburtstagsgeschenk für ihn ist. Zugegeben, als Weihnachtsgeschenk für mich wäre es grundsätzlich auch alles andere als schlecht – aber was mach ich denn dann? Wenn der Liebste mir zuvorkommt – er hat den Weihnachtsvorteil bzw. die Gnade der späteren Geburt – steh ich ohne Geburtstagsgeschenk da. Mal eben inmitten von Feiertagen und Umzugschaos eine äquivalente Idee aus dem Hut zu zaubern, fällt mir doch schwer. Nichts ist unmöglich, aber… ach… Es wäre
… einfach doof.
Hui, da bin ich gespannt ob es eintritt und was es denn dann ist…
Tja, da muss der kleine Hase wohl noch ein bißchen etwas aufbringen was ihm eh nicht übermässig beschert wurde
– Geduld!
Mmm… nicht ideal. Ich schließe aus Deinen Post, dass man nicht einfach zwei davon haben kann?