2 Zimmer, Küche, Bad. Bewohnt von nur einer Person. Nämlich mir. Voll berufstätig, selten in Sandkisten unterwegs, kinder- und haustierlos. Man sollte meinen, dass es in meiner Wohnung so gut wie gar nicht dreckig werden kann. Tätigkeiten, die aufgrund der Schwerkraft oder oder anderer unkontrollierbaren physikalischen Verhältnisse zum Ursprung von Verwüstung werden können (kochen, Partys feiern, Haare färben, Blumen in der Küche umtopfen…), finden auch höchstselten statt. Dennoch dachte ich eben beim Durchfeudeln mal wieder, wie ätzend es doch ist, dass man nicht umhin kommt, ständig sauber zu machen. Irgendwo ist immer Staub oder sonstwas. Das nervt doch. Selbst auf 45 Quadratmetern wird man nie fertig. Wäsche waschen, Leergut wegbringen, Bad putzen, CD-Stapel beseitigen, Abwasch, Müll runterbringen, duchsaugen, Bett beziehen…. Wie schaffen es nur so viele (vermeintlich viele) Menschen, in einer Wohnung zu sitzen, in der es wie in einem Wohnkatalog aussieht und scheinbar alles sauber und rein ist?
Und glaubt mal nicht, dass es makellos wäre, wenn ich dann mal alles erledigt habe. Während meien Mutter nur mit einem Lappen irgendwo drübergleiten muss, damit alles blank poliert aussieht, ist mein Boden natürlich nicht streifenlos, nachdem ich ihn mal gewischt habe. Und wenn ich den Staubsauger weggeräumt habe, lugt natürlich sogleich an einer Stelle, die ich nicht richtig erwischt habe, eine Wollmaus um die Ecke. In diesem Sinne kann ich mich auch niemals mit einem Febreze-Sagrotan-Gewissen auf die Couch fallen lassen und meinen Feierabend genießen.
Ich will eine Putzfrau. Oder einen Kurs in der Hauswirtschaftschule.
Darf ich den Text 1:1 kopieren?! Hab nur statt 45 50m², aber absolut gleicher Effekt 😀
Mein neuester GEniestreich: Mülltüte unten kaputt. Hab sie aber durch die ganze Wohnung geschleift *stolzis* Das backt jetzt seit ein paar Tagen fest, heute Abend werde ich dann putzen…