Herausforderungen wären keine, wären sie nicht groß. Und würden sie uns nicht mit ihrer Größe beeindrucken, gar verängstigen. Vor ihnen fühlen wir uns klein, müssen unsere Kräfte mobilisieren, an uns glauben.
Herausforderungen wäre keine, wären sie nicht auch eine Chance. Würden wir nicht den Reiz spüren zu beweisen, dass wir sie überwinden und an ihnen wachsen können. Durch sie wollen wir Fähigkeiten erkennen, erweitern.
Euphorie und Panik im ständigen Wechsel. Wenn wir die Herausforderung annehmen, haben wir uns eigentlich schon für die Variante entschieden, dass wir es schaffen. Und doch flackern dann sorgenvolle Visionen vom Scheitern am Gedankenhorizont auf und schieben sich in den Vordergrund. Der Mut hat sein Votum abgegeben, es gilt jedoch, ihn zu bewahren. Das „Ja“ zur Herausforderung nicht nur anzunehmen, sondern auch zu leben. Mit Begeisterung statt Selbstmitleid. Mit Konzentration statt Ablenkung. Mit Selbstvertrauen statt Selbstzweifeln. Mit Geduld statt Nervosität.
Ein halbes Zurück gibt es nie. Ein ganzes immer. Zuvor heißt es aber „En garde! Den Kampf gegen das vermeintliche Unvermögen werde ich gewinnen.“ In der Regel klappt´s.