Das „YellowBird Coffee“ in der Neustadt | Frühstücksfreude mit und ohne Kind

 

„Wenn das Baby erst da ist, kannst Du nicht mehr morgens in Ruhe frühstücken gehen.“ Ha! Kann ich doch! Dank eines Mannes, der sich von den skeptischen Blicken zur Frage „Waaas? Du machst Elternzeit?“ nicht irritieren lässt und seit dieser Woche gemeinsam mit mir tagsüber den Lütten betreut. Auf diese Zeit habe ich mich in den letzten vier Wochen sehr gefreut, denn bei all dem Nachwuchs-Glück, das ich täglich erlebe, gibt es nach einem halben Jahr ohne durchgeschlafene Nächte und ohne Alltags-Pausen inzwischen auch einen dauerhaften unterschwelligen Erschöpfungszustand. Den merkt man zum Glück nur dann, wenn man sich mal eine halbe Stunde aufs Sofa legt und der Körper plötzlich sämtliche Defizite offenbart. Da solche Sofa-Pausen kaum vorkommen (ja, ich gehöre zu den ambitionierten Menschen, die in den Schlafenszeiten des Kindes Mails, Haushalt & Co. machen – ich kann nicht anders), merke ich das Kraftlevel von minus 83 also nur selten. Ich weiß aber, dass es da ist und dass die Elternzeit des Mannes genau zur richtigen Zeit kommt.

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Anyway, eigentlich will Euch was ganz anders erzählen: Ich war endlich mal wieder auswärts frühstücken und kann jetzt aus guter Überzeugung eine neue Gastro-Empfehlung an Euch weitergeben. In der Neustadt gibt´s seit ein paar Wochen einen wirklich tollen Ort zum Frühstücken, Kaffee schlürfen, Snacks verputzen und Gin probieren: Das YellowBird. Vor zwei Wochen hab ich es nachmittags zusammen mit dem Lütten auf „Hilfe! Es ist 16 Uhr, ich hatte mal wieder kein Mittagessen und brauch jetzt dringend was anderes als Kuchen“-Tauglichkeit getestet. Mit einem phantastischen Salat, einer selbstgemachten Limo und anschließend noch einem Eiscappuccino hat das Yellow Bird schon damals gepunktet.

Frühstücken im YellowBird

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Heute nun folgte – und nun erklärt sich auch die Einleitung dieses Beitrags – der babylose Frühstücks-Check. Für meine Begleitung Insa (die bereits auf LOVEBREMEN über ihre Erfahrungen dazu berichtet hatte) gab´s selbstgemachte Granola mit Joghurt und Obst, für mich ne Stulle mit Frischkäse, Rührei, Schinken und Feldsalat. Zum Nachspülen: Kaffee für Insa, grünen Smoothie für mich.

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Ihr merkt schon, die Auswahl bietet weit mehr als ein schnödes kleines oder großes Frühstück aus Brötchen, Wurst, Käse, Marmelade und einem hartgekochten Ei, wie man es inzwischen nicht mehr sehen kann. Smoothiebowls beispielsweise – die probiere ich beim nächsten Mal.

Na, und in Sachen Kaffeespezialitäten seid ihr im neuen Pappelstraßen-Café ohnehin richtig. Wie schreibt das Team auf seiner Facebook-Seite so schön: „Das erste Bremer Specialty Coffee House – ohne Klimm Bimm aber dafür mit Handwerk und Geschmack!“ Hier dürfen die hippen Männer hinterm Tresen daher auch nicht „Kellner“, sondern ausschließlich „Barista“ genannt werden, wie mich Inhaber Daniel heute augenzwinkernd zurechtwies. Dementsprechend fachsimpeln die Herren in grauer Schürze zwischen den Bestellungen durchaus auch mal über neue Fertigkeiten im Marmorieren von Crema. Eins merkt man: Die Jungs haben Spaß an dem, was sie jetzt in der Pappelstraße tun. Und das tun sie gut!

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Mit Baby ins YellowBird?

Nach wie vor halte ich natürlich Ausschau nach Orten, an denen ich auch mit Kinderwagen niemanden störe und mit dem Lütten gut zurechtkomme. Das Yellow Bird ist so ein Ort: recht viel Platz im Inneren (ich hatte beim ersten Mal den Fahrradanhänger mit dabei), nur eine kleine Stufe am Eingang und auf der Damentoilette eine Wickelmöglichkeit. Für die etwas Größeren gibt es vor Ort auch Hochstühle. Nachwuchs ist also herzlich willkommen!

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Selber-Testen. Ob mit oder ohne Kind – hauptsache mit Kaffee!! Und solltet Ihr schon da gewesen sein: Wie hat es Euch gefallen?

YellowBird Coffee
Pappelstraße 79, Bremen-Neustadt
Mo – Fr 7 bis 18 Uhr/ Sa 9 – 18 Uhr/ So 10 – 17 Uhr
Sandra

Sandra

Seit 2008 blogge ich nordisch-frisch über meine Heimatstadt Bremen und alle Regionen, in denen eine steife Brise weht und man lieber in Strandkörben als auf Designermöbeln Platz nimmt. Für Nordseeinseln schlägt mein Herz dabei besonders laut. Noch lauter allerdings für den Lütten, der seit Februar 2016 mein Leben auf wunderbare Weise auf den Kopf stellt.

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