Ohne Rettungsboot

Der Klabauter, der ewig auf einem Holstück über den Ozean dümpelte, hatte seinen Käptn gefunden. Endlich ein Schiff, Boden unter den Füßen. Endlich zuhause. Er war glücklich, wie er es nie zuvor war. Doch dann: Schiffsbruch. Zurück in die tosenden Wellen. Kein Halt mehr. Gegen die Übermacht des Wassers war er machtlos. Der Käptn konnte nichts mehr tun. Er trieb auf seinem Rettungsboot weiter und weiter davon und mußte zusehen, wie der Punkt auf dem Wasser plötzlich verschwand.

Verzeiht!

About Sandra

Ich schreibe hier über drei Dinge, die mich jeden Tag aufs Neue beschäftigen: meine Heimatstadt Bremen, meine berufliche Selbständigkeit und mein Alltag als Mutter eines Kleinkindes. Was mir am Herzen liegt: Euch anzustiften! Zu Unternehmungen an der Weser, zu Mut im Berufsleben und zu einem humorvoll-offenen Herzen für Eure Kinder. Allen Herausforderungen zum Trotz. Dass es nicht immer einfach ist, Familie und Job zu vereinbaren, darum geht es hier nämlich auch ab und zu.

8 thoughts on “Ohne Rettungsboot

  1. Verlust und daraus entstandener Liebeskummer. Aber sooo außergewöhnlich finde ich die Zeilen gar nicht. Aber schön, wenn sie jemandem gefallen.

  2. Hmm, zum ersten mal auf diese Zeilen gestoßen bin ich genau genommen auf einem Profil in einem Netzwerk – hab es dann aus Neugier mal gegoogelt und bin bei deinem Blog gelandet. Also scheint sich dein Werk schon verbreitet zu haben!

  3. PS: Mit Verlust meinst du aber nicht den tragischsten von allen, also den Tod oder? Seltsam, ich unterhalte mich mit einer Fremden über einen Blog und fühl mich in vielen deiner Posts erkannt.

  4. Hui, das wundert mich jetzt aber sehr, dass der Text an anderer Stelle auftaucht, denn eigentlich weiß kaum jemand von dieser Seite. Wo stand das denn?

    Und nein, es war kein Todesfall. Zum Glück.

  5. Hab es im StudiVZ bei einer Bekannten gesehen, die – soweit ich weiß – auch an Liebeskummer zu leiden hat oder hatte… Ich kann es mir nur so erklären, dass sie im Netz gesurft ist und dabei darauf gestoßen ist. Wann hast du die Zeilen denn verfasst?

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