Der Magen eine Wüste. Seit zwei Stunden will er nicht nur Wasser, sondern vor allem etwas gegen den Hunger haben. Schokolade, Spaghetti, Kuchen, Fleisch, Kartoffeln, Salat… Egal, alles verlockt. Und es kann gar nicht genug geben, so leer wie sich meine Körpermitte anfühlt. Heute Morgen noch hat das saftige Mehrkornbrot sich über das Zusammentreffen mit Pflaumenmus genüßlich amüsiert und mir die frühe Tageszeit versüßt. Doch wo sind sie hin die Brennwerte? Wie ein Lauffeuer verheitzt? An in die Mittagspause!
Der Teller kommt. Jasminreis, Entenstreifen. Ingwer. Gerade genug, um den Hunger zu besiegen, denke ich bei mir, und liebäugle mit den fruchtigen Versuchungen in der Kuchentheke. Eine Gabel, die nächste, die zehnte, die einundzwanzigste. Ich kämpfe. Der Teller will gar nicht leer werden. Der würzige Geschmack der Ente nervt am Ende nur noch. Die Bauchdecke wölbt sich und drückt sich an die Hosennaht. Satt. Ich bin satt. Fast übersättigt.
Großer Hunger, großes Völlegefühl. Die Interdependenz ist doch mehr als seltsam…. Vielleicht ist das Sushi von gestern Schuld?