Vom Obsthändler bis in den Himmel

Hoppla! Als ich gerade aus dem Fenster geschaut habe, sah ich eine grüne Plastiktüte in die Luft steigen. So eine dünne, wie man sie bei türkischen Obsthändlern bekommt. Eine Windböe ist einfach hineingeschlüpft und hat das ahnungslose, achtlos auf den Hinterhof geworfene Ding in luftige Höhen entführt. Hinauf zum Dach. Widerstand zwecklos, das wissen auch die dem aufkommenden Sturm gebeugten Tannen. Ein Gewitter kommt auf. Die Jalousinen am gekippten Fenster zetern bereits. Die Regentropfen scheinen sich gerade noch frisch zu machen, aber es ist nur noch eine Frage von Minuten bis sie von den Wolken hüpfen. Genaugenommen werden es noch rund 20 Minuten sein. Denn dann muss ich raus. Zu einem Termin. Mit dem Fahrrad.

About Sandra

Ich schreibe hier über drei Dinge, die mich jeden Tag aufs Neue beschäftigen: meine Heimatstadt Bremen, meine berufliche Selbständigkeit und mein Alltag als Mutter eines Kleinkindes. Was mir am Herzen liegt: Euch anzustiften! Zu Unternehmungen an der Weser, zu Mut im Berufsleben und zu einem humorvoll-offenen Herzen für Eure Kinder. Allen Herausforderungen zum Trotz. Dass es nicht immer einfach ist, Familie und Job zu vereinbaren, darum geht es hier nämlich auch ab und zu.

3 thoughts on “Vom Obsthändler bis in den Himmel

  1. Ich liebe Deine Texte! So gekonnt, die Sprache so hochwertig und bedacht, und dennoch unangestrengt. Literarische Freuden für mein Herz. 🙂
    Das hebt Dich ab, von allen Blogs.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert