An und für sich ist es ja eine mutige Idee, Menschen, die sich kennenlernen sollen, sofort in eine Wettkampfsituation zu schicken. Ehrgeiz, Konkurrenzdenken, Missgunst – selbst beim Mensch-äger-Dich-nicht können sanftmütige Bekannte zu hitzigen Cholerikern werden. (Wohlgemeinter Rat an dieser Stelle: Das Brettspiel „Therapy“sollte man nie mit Menschen spielen, die man wirklich gern hat!) Aber im Falle der gestrigen Eltern-Zusammenführung hat alles ohne durch die Luft geworfene Minigolf-Schläger oder blaue Augen durch Ballattacken geklappt.
Mein knapp zurückliegender Geburtstag war eine gute Gelegenheit, gestern einene Kaffeeklatsch einzuberufen, bei dem sich die Eltern des Liebsten und die meinigen einmal kennenlernen. Ich habe mich darauf sogar sehr gefreut, umso blöder, dass die Begegnung dank Migräne und Schmerzmitteln wie ein unscharf gedrehte, zu schnell abgespulter Film vor mir ablief. Dennoch klappte alles wie am Schnürchen. Die Mütter haben sich schon richtig lieb. Das Minigolf-Team aus „Schwiegervater“ und mir holte den knappen Sieg. Und der Kuchen war lecker.


Gut gemacht. Schick siehst Du übrigens aus!
Die Elternzusammenführung habe ich so lange als möglich hinausgezögert. Schließlich hat meine Mutter mal seine Eltern im Urlaub besucht, als sie so oder so in der Gegend war. Wir waren nicht dabei 😉