Der gute Vorsatz, ein bisschen mehr ins Kino zu gehen, klappt derzeit recht gut: „Ziemlich beste Freunde“ und „The Descendants“ haben mich in den vergangenen Wochen unterhalten. Der eine mehr, der andere weniger. Keiner von beiden ist schlecht, aber „The Descendants“bleibt trotz Tragik irgendwie seicht. Alle Schwierigkeiten münden in ein harmonisches Familiensofadasein mit Eiskrem, über allem schweben Kalendersprüche wie „Gemeinsam sind wir stark“ und „Schließt sich eine Tür, öffnet sich eine andere“. Hilflosigkeit ist der Ausgangspunkt, gegenseitiges Verzeihen die Lösung. Ein Film für Versöhnungs-Fans und ewige Optimisten mit durchaus charmanten Szenen und einem mal ganz anderen Soundtrack aus hawaiianischen Klängen.
Um ganz konkrete Hilflosigkeit geht es auch in „Ziemlich beste Freunde“ und sie ist es, aus der eine ganz unkonventionelle Verbindung entsteht: die zwischen einem gelähmten reichen Pariser und einem unsensiblen Vorstadtschwarzen, der zu seinem Pfleger und Begleiter wird. Und diese Verbindung lässt auf beiden Seiten aus Hilflosigkeit Lebensfreude werden. Ein ganz toller Film, den es sich anzuschauen lohnt!
Ich weiß nicht warum, aber ich fand schon den letzten Clooney-Film eher überflüssig. Weder witzig, noch anspruchsvoll, sondern einfach platt.
Was ist da wohl mit ihm los, dass das so seinen Lauf nimmt?
LG
Der letze Clooney-Film war „Ides of march“. Den fand ich kein Stück überflüssig, platt oder anspruchslos. Und witzig brauchte der auch nicht sein.
Aber nun gut, Geschmäcker sind verschieden ;o) Ich werde mir diesen Film auf jeden Fall ansehen.
Lg