der Bazillenschlacht. Wer als Sieger vom Feld gehen wird, erscheint mir noch ungewiss. Ich kämpfe mit allen Waffen: viel Flüssigkeit, konsequenter Bettruhe, Inhalieren, Krankschreibung vom Arzt, Gelomyrtol, Wärmflasche… Doch am heutigen Tag hat die Bazillenarmada scheinbar mehr zu bieten: mir geht noch beschissener als die letzten drei Tage zusammen. Vor allem der Kopf dröhnt. Alles, was in den Nebenhöhlen sitzt, drückt mir an die Stirnplatte und ins Gehirn. So fühlt es sich jedenfalls an. Krawumm, Krawumm.
Duschen war gerade trotzdem mal angesagt. Nach drei Tagen unter der Bettdecke ist man nicht mehr die Frischeste. Nun dufte ich wieder klar und rein, habe allerdings das Gefühl, den t bestiegen zu haben. Und ich hab noch nicht mal die Haare geföhnt. Ich glaube, dass gibt mir gleich den letzten Stoß, bevor ich auf dem Schlachtfeld erneut zusammensinke.
Gibt es eigentlich schöne Podcasts zum Hören? Oder irgendetwas anderes, was mich von Langeweile und Schmerz ablenken könnte? TV und lesen strengt zu sehr an. Nur dazuliegen macht aber auch wenig Spaß.
P.s. Kaum noch Taschentücher im Haus. Hilfe!
Ohje, Du Arme! Schick Deinen Liebsten doch in die Bibliothek, um Dir Hörbücher auszuleihen. Tip: „In eisigen Höhen“ von Jon Krakauer, gelesen von Christian Brückner. Sehr spannend!
Gute Besserung! Ich mag Ricky Gervais‘ podcasts (ueber itunes) – ist aber nicht jedermanns Humor…
Ich wünsche Dir gute Besserung, vielleicht bringt Dich Hagen auf andere Gedanken.
Danke für Eure Genesungswünsche und die Tipps!