Es ist nicht zu übersehen: Ich bastle an meinem Blog-Layout. Und zwar auf dem Niveau einer allerersten Fahrschulstunde, denn ich habe keinen Schimmer von html, Photoshop & Co. Von Photoshop hab ich mir heute eine Testversion runtergeladen – die fünf Gänge an der Schaltung eines Autos sind ein Kinderspiel gegen all die Funktionen bei diesem Bildbearbeitungsprogramm. Aber es wird sicher ebenso sein wie beim Autofahren: Wenn man es mal gelernt hat, wird es sicher einfach sein. Doch wo nehme ich jetzt Grafik“fahrstunden“? Die Tutorials im Internet sind mal mehr, mal weniger gut. Learning by doing? Das probiere ich gerade – aber der Erfolgsmotor stottert.
Das erste Ergebnis – der Header – ist nur halb so schön, wie ich mir das gedacht habe. Aber zumindest hab ich jetzt mal einen.
Under construction befinden sich auch meine Überlegungen zum weiteren Blogger-Dasein. Ich habe diesen Blog, der so eine Art persönliches Notizbuch ist. Aber irgendwie erscheint er mir auch als ein konzeptloses Sammelsurium. Zum anderen habe ich seit Kurzem einen, der meine Profession einfangen soll: den pressesprecheralltag. Der ist allein mit PR-Dingen aber vielleicht etwas blutleer. Fehlt da nicht ein bißchen persönlicher Charme?
Ich stecke in der Blogger-Identitätskrise. Was meint ihr? Weitermachen wie bisher? Was lassen, was verstärken? Mehr Text oder mehr visuelle Ästhetik? Gebt mir mal Eure Lesermeinung, please!
Kein Blogger ohne seine Krise 🙂 – Nee, es kommt mir ziemlich bekannt vor. Also, ich fange mal an:
1. Ich persönlich habe keinen Plan von html, Photoshop oder so. Demzufolge ich habe mein Design einfach so weit vorangetrieben, wie es mit Blogger und ppt ging. Das ist meiner Meinung nach kein Problem. Denn mir fallen einige Blogs mit 500+ Lesern ein, die auf einem relativ simplen Design und Layout beruhen. Mein Vorschlag: Probier einfach aus und habe Spaß an der Sache, es spielt auch keine Rolle, wenn sich der Header in der Probephase täglich ändert.
2. Zum Inhalt – Ich mag Deine Texte gerne, allerdings freue ich mich auch immer wieder über Visuelles. Bei mir ist es so, dass ich Blogs lese, hinter denen ein Blogger steht, den ich mag. Weil dem so ist, freue ich mich immer, auch ein wenig Persönliches über den Blogger und seinen Alltag zu erfahren. (Natürlich nicht zu persönlich, da es sich ja um’s unberechenbare Medium Internet handelt…). Diese kleinen Blicke in den Alltag des Bloggers können durch Text oder auch durch Photos geschehen.
Liebe Grüße
Zum Layout kann ihc dir leider auch nicht wirklich helfen. Da reicht mein Wissen auch nicht über blogger hinaus.
Deine Texte mag ich. Und zwar genau die Mischung.
Mach weiter so!
Ich schließe mich an! Ich finde gerade die Mischung Deines Blogs ganz wunderbar. Und die Angst vorm fehlenden roten Faden kenne ich selbst sehr gut- doch das geht einem objektiven Auge ganz anders. Ich finde Deinen blog sehr erfrischend und gleichzeitig tiefgründig.
Und im Übrigen fand ich die Punkte im Hintergrund ja ganz reizend.
Dein beruflicher Blog ist meiner meinung nach eine prima Ergänzung, und als beruflicher sollte er auch etwas inhaltsschwerer und fokussierter sein.
Daumen hoch!