Nächster Halt: Stuttgarter Kessel

„Hallo, ich bin Tabouleh.“ Dieser running gag wird mir wohl immer wieder einfallen, wenn ich an die zwei Tage in Stuttgart denke. Ich war bei einem befreundeten Pärchen zu Gast, das gleich am ersten Abend zu einer Grill-Geburtstagsfeier eingeladen war, zu der sie mich mitnahmen. Das war mit dem Gastgeber abgesprochen worden. Als meine Stuttgarter Freundin binnen dieses Vorgespräches dann irgendwann noch den Satz „Ich bringe dann noch Tabouleh mit“ fallen ließ, war das Geburtstagskind in spe fest davon überzeugt, dass das der Name der Freundin sei, die da mitkommen würde. Also meiner. Das Mißverständnis konnte aufgeklärt werden, aber ich nahm mich bei dem Grillfest einfach dieses irrtümlichen Namens an und stellte mich jedem als Tabouleh vor.

What else? Ebnisee. Wenn jemand von Euch ein Ausflugsziel nahe Stuttgarts sucht, wo er sich abkühlen und erholen kann, ist es dort perfekt. Nicht zu groß und nicht zu klein (der Rundweg ist 2,1 Kilometer lang), schöne kleine Seebistros, an denen man sich stärken kann, mit Tretbootverleih. Letztgenannten haben wir am Ende des chilligen Seetages auch in Anspruch genommen und dümpelten inmitten der Wasserfläche herum. Herrlich war das.

In der Stadt herrschte hingegen unerträgliche Hitze. Stuttgarter Kessel eben, wo kein Lüftchen weht. Anstrengend. Was das Klima betrifft, war ich daher ganz froh, nach Karlsruhe weiterzufahren. Kurz bevor ich in den Zug steigen musste, erlebte ich aber noch das kürzeste Treffen aller Zeiten: via Facebook hatte ich spät am vorangehenden Abend bemerkt, dass der liebe Torben (vgl. zupackender Mann links unten im Bild) auch gerade in Stuttgart ist. Wir nahmen Kontakt auf, weil wir uns noch eben sehen wollten. Dafür war aber eigentlich gar keine Zeit mehr: Er musste vormittags arbeiten, mein Zug ging um 13 Uhr. Um 12.30 Uhr haben wir es dann aber doch noch sage und schreibe 12 Minuten geschafft, uns über die wesentlichen Dinge der letzten Monate (Jahre?) auszutauschen und dabei das Gefühl zu haben, uns total über das Wiedersehen zu freuen. Kurz, aber herzlich!

About Sandra

Ich schreibe hier über drei Dinge, die mich jeden Tag aufs Neue beschäftigen: meine Heimatstadt Bremen, meine berufliche Selbständigkeit und mein Alltag als Mutter eines Kleinkindes. Was mir am Herzen liegt: Euch anzustiften! Zu Unternehmungen an der Weser, zu Mut im Berufsleben und zu einem humorvoll-offenen Herzen für Eure Kinder. Allen Herausforderungen zum Trotz. Dass es nicht immer einfach ist, Familie und Job zu vereinbaren, darum geht es hier nämlich auch ab und zu.

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