Ich muss nach Berlin. In Berlin sind nämlich die Buchstaben los. Heute Abend ist Wiedereröffnung des Buchstabenmuseums. Ihr findet es ab sofort in einer alten DDR-Kaufhalle in Mitte. In der Holzmarktstraße nahe der U-Bahn-Station Jannowitzbrücke, um genau zu sein.
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Ein ganzes Haus voll mit Buchstaben. Voll mit Infos um Typografie. HERRLICH!

Das Museum hat bereits hunderte Buchstaben vor Verwitterung oder endgültiger Verschrottung gerettet. Ich wüßte gern, wo die Macher stöbern gehen – ich würde auch sofort Buchstaben vor dem Tod retten. „Ich bremse auch fürs ABC“ wäre mein Aufkleber am Kofferraum, wenn ich denn ein Auto hätte. Gesammelt werden im Buchstabenmuseum die Exponate unabhängig von Kultur, Region, Sprache und Schriftsystem. Materialien und Formen variieren ebenfalls filigrane Buchstaben aus Bugholz finden ihren Platz neben massiven Objekten aus Neon oder Edelstahl. Noch besteht die Sammlung in erster Linie aus Fundstücken aus Berlin und dem Umland.Typografie-Liebe wird hier jedenfalls befriedigt. Ich freu mich drauf, es mir mal live anzuschauen. Falls Ihr schon mal vorbeischaut, lasst mich wissen, wie es war!
Fotos: © www.buchstabenmuseum.de (Foto: Andrea Katheder)
ich bin ja immer noch für ne bloggermädels-reise nach berlin. und n museum haben wir dann ja auch schon, in das wir gehen können.
sag ja!
(also erst, nachdem du dann offiziell „ja“ gesagt hast 😉 – im herbst vielleicht?!)
😡 ich sende dir umarmungen!
katja
Ja, ich will! 🙂