Es sind die kleinen Momente. Oder auch: Was bei anderen eine Umarmung ist, ist bei uns ein Badehandtuch [Werbung]

Die treuen Leser*innen hier wissen: Mein Kind kuschelt nicht. Vor eineinhalb Jahren habe ich Euch einen persönlichen Einblick gegeben, wie hart es in den ersten zwei Jahren für mich war, das zu verstehen und anzunehmen. Eure Reaktionen damals haben mir gezeigt, dass es weit mehr Nicht-Kuschler unter Kleinkindern gibt als man öffentlich wahrnimmt, und es natürlich auch anderen Eltern einen Stich versetzt, wenn eine Umarmung abgewehrt oder eine Begrüßung sehr nüchtern ausfällt. Daher möchte ich das Thema an dieser Stelle noch einmal aufnehmen und Euch berichten, wie ich mir inzwischen aus kleinen Alltagsmomenten Nähe abzapfe.

Den Impuls dazu hat mir elkos Babyglück gegeben. Die EDEKA-Eigenmarke für Baby-Pflegeprodukte fragte mich, an welche Glücksmomente ich mich später wohl besonders erinnern werde. Als ich darüber nachdachte, wurde mir schnell klar: Meine Glücksmomente als Mutter eines körperlich kaum nähebedürftigen Kindes sind die kleinen Alltagsmomente, in denen der Lütte sich dann doch mal an mich kuschelt.  Es sind im Wesentlichen drei – von denen einer mich immer besonders berührt.

Nähestiftende Momente mit Kleinkind

Da wäre zum einen das tägliche Abholen in der Kita. Der Augenblick, in dem mich mein Sohn in der Gruppentür stehend erspäht, anfängt über beide Wangen zu strahlen und mir in die Arme läuft. Bringe ich ihn morgens hin, sieht das Ganze nämlich vollkommen anders aus. „Wollen wir uns nochmal drücken, bevor ich gehe?“ frage ich jedes Mal aufs Neue. Die Hoffnung stirbt ja zuletzt. Doch in acht von zehn Fällen lautet die schockierte Antwort: „Neeeein!!! Hab keine Lust!“. Und weg ist er dann. Am Nachmittag dann zum Glück das umgekehrte Bild: Fast immer  läuft er fröhlich auf mich zu und es gibt zehn Sekunden, in denen auch ich um meinen Hals mal kleinen Arme fühle. Oft sind es die einzigen zehn Sekunden am Tag überhaupt.

Die banale Alltagssituation des Vorlesens gehört ebenfalls in meine Schublade  der „Glücksmomente“, denn dann sitzt der Lütte entspannt in meinem Arm, manchmal sogar auf dem Schoß. Seit wir vor gut zehn Tagen ein neues, größeres Bett ins Kinderzimmer gestellt haben, können wir abends sogar nebeneinander liegen, während ich die drei Bücher vorlese, die er sich jeden Abend aussuchen darf.  Für mich ist es wirklich kostbar, mit meinem Kind im Bett zu liegen, denn dieses Situation gab es vorher so gut wie nie.

Die Eltern unter Euch, deren Kinder nachts ins Familienbett gekrochen kommen oder sich morgens im Schlafanzug mit ihrem wohligwarmen Körper zu Euch kuscheln, um ein Buch vorgelesen zu bekommen, können sich vermutlich kaum vorstellen, dass es Dreijährige gibt, die das nicht tun. Aber tatsächlich: unser Kind legt sich nicht zu uns ins Bett. Es gibt keine Morgen am Wochenende, in denen wir uns die Bettdecke teilen, Arm in Arm Hörspiele hören oder uns gegenseitig den Kopf kraulen.

Die nähestiftende Minute nach der Badewanne

Mein absoluter Glücksmoment hat erneut mit einer ganz simplen Alltagsroutine zu tun: dem Baden nämlich. Fun fact: Weil wir keine Badewanne haben, der Lütte aber nicht duschen will, sitzt er dafür noch immer in seiner Babybadewanne. Ich bin gespannt, wie lange er da noch reinpasst… Abseifen und Haare waschen klappt aber trotzdem erstaunlich gut. Der Lütte weiß, dass er fürs Haare Waschen den Kopf nach hinten legen muss – und ich nutze einen der Becher, mit denen wir immer beim Baden spielen, um die Haare erst nass zu machen und später den Schaum auszuspülen.

Jüngst haben wir das Dusch-Shampoo von Elkos Babyglück ausprobiert und waren damit  sehr zufrieden.  Das Produkt ist frei von Farbstoffen und Mineralöl, enthält keine tierischen Inhaltsstoffe und riecht sehr angenehm nach Samtblümlein.

Irgendwann entscheidet der Lütte selbst, dass er raus möchte aus dem Wasser. Und was er dann möchte, ist für ihn glasklar: sein Esel-Badehandtuch. Ein Handtuch mit Mütze, das wir schon kurz nach der Geburt von meinen Eltern geschenkt bekommen habe. Und hier beginnt der Glücksmoment, der für mich bis heute nicht an Bedeutung verloren hat: Ich heben den wichtigsten Mensch in meinem Leben  aus der Wanne, hülle ihn komplett in das Badetuch, nehme dieses badewannenwarme Frotee-Paket dann auf den Arm  – und blicke gemeinsam mit ihm in den Spiegel.

Und genau in diesem Moment lässt der Lütte jedes Mal seinen Kopf an meinen fallen, wir stehen Wange an Wange vor unserem Spiegelbild und blicken einträchtig auf dieses Mutter-Kind-Gespann. Ein Mutter-Kind-Gespann, das in diesem Moment eng verbunden und untrennbar erscheint. Und genau dieser Moment lässt mich wissen, dass die fehlenden Umarmungen, die körperliche Distanz und das noch nie erklungene „Mama, ich hab Dich lieb“ absolut gar nichts darüber aussagen, wie unsere Beziehung zueinander ist. In diesem Handtuch-Augenblick fühle ich: Es ist alles gut.

Cremen, massieren & erzählen

Mit diesem behaglichen Gefühl im Bauch geht´s dann rüber ins Kinderzimmer, wo – na klar – Haare und Körper ordentlich trockengerubbelt werden, damit dann gecremt, massiert und erzählt werden kann. Nach dem Baden öle ich am liebsten ein, weil sich das hervorragend mit einer kleinen Massage verbinden lässt. Dafür ist ein Kind zum Glück nie zu alt, auch wenn Babys sich der Entspannung durchaus länger hingeben können als ein Kind, das mit den Gedanken bereits beim nächsten Puzzel oder am Basteltisch ist.

Ein Pflegeöl hat die EDEKA-Eigenmarke Elkos Babyglück übrigens auch. Es enthält Mandelöl und Samtblumlein-Extrakt, Vitamin E und natürliche Pflegeöle, verzichtet dabei wie das Dusch-Shampoo auf tierische Inhaltsstoffe sowie Farb- und Konservierungsstoffe. Wir nutzen Pflegeprodukte fast ausschließlich nach dem Baden, an anderen Tagen wird aktuell lediglich das Gesicht eingecremt, wenn es durch Heizungsluft oder Kälte trocken wirkt. Jetzt im Winter hatten wir zum ersten Mal mit spröden Lippen zu kämpfen. Um das zu lindern, habe ich einfach auf Wundcreme zurückgegriffen.

Zum Schluss dann noch Haare kämmen und gemütliche Klamotten an – fertig ist die Badezeremonie. Und  der Nähespeicher bei mir ordentlich aufgetankt. Ja, das große Glück liegt manchmal wirklich in den kleinen Dingen. Und manchmal hängt es sich ein Badehandtuch um!

Falls Euch gerade die Pflege für Eure nächste Bade-Session ausgegangen ist und Ihr zum Lebensmittel einkaufen einen EDEKA ansteuert, dann haltet doch mal Ausschau nach dem Sortiment von Elkos Babyglück. Neben den Produkten zum Pflegen gibt es auch Windeln, Feuchttücher und sogar Wickelunterlagen.

Abschließend meine Botschaft an alle Eltern von Nicht-Kuschlern: Lasst Euch nicht verunsichern – auch wenn es manchmal schwer fällt. Schaut im Alltag genau hin, ob sich Nähe nicht auch in etwas ganz anderem zeigt als man gemeinhin denkt. Vielleicht habt Ihr solche nähestiftenden Momente ja sogar schon erkannt. Dann freue ich mich, wenn Ihr mir davon in den Kommentaren erzählt.

About Sandra

Ich schreibe hier über drei Dinge, die mich jeden Tag aufs Neue beschäftigen: meine Heimatstadt Bremen, meine berufliche Selbständigkeit und mein Alltag als Mutter eines Kleinkindes. Was mir am Herzen liegt: Euch anzustiften! Zu Unternehmungen an der Weser, zu Mut im Berufsleben und zu einem humorvoll-offenen Herzen für Eure Kinder. Allen Herausforderungen zum Trotz. Dass es nicht immer einfach ist, Familie und Job zu vereinbaren, darum geht es hier nämlich auch ab und zu.

3 thoughts on “Es sind die kleinen Momente. Oder auch: Was bei anderen eine Umarmung ist, ist bei uns ein Badehandtuch [Werbung]

  1. Oh Sandra, ich hab uns gerade sooo wiedererkannt. Wenn ich unsere Maus zum Kindergarten bringe, kriege ich vielleicht in einem von zehn Fällen eine Umarmung, noch seltener gibt es mal ein Küsschen. Wenn ich sie abhole, freut sie sich zwar, aber Umarmungen gibt es auch da eher selten. Aber wenn sich beim Vorlesen die kleine Hand auf meine legt und sie sich in meinen Arm kuschelt, dann ist da ganz viel Nähe. Unsere Maus kommt auch morgens zu uns ins Bett, wirklich gekuschelt wird dann aber auch nicht. Wenn die Ausnahme dann doch mal eintritt, genieße ich es aber umso mehr.
    Und einen Badehandtuch-Moment gibt’s hier auch. In der Woche geht sie häufig mit mir in die Dusche, aber es muss halt alles ziemlich schnell gehen. Am Wochenende folgt sie dem Papa auf Schritt und Tritt und so darf ich dann immer die „Handtuchwurst“ aus dem Bad abholen. Das ist dann auch immer ein besonders schöner und inniger Moment.

    Ich hab mich zwar schonmal gefragt, ob das Kuscheln noch mehr wird, es aber auch nicht als „Problem“ gesehen. Ändern kann man es ja eh nicht. Aber ich genieße eben auch die kleinen Berührungen oder wenn sie auf mich zu gerannt kommt und sich in meine Arme schmeißt.

  2. Schade, dass ein so emotionaler und liebevoll geschriebener Artikel von Werbung unterbrochen ist. Das macht das Lesen sehr holprig und hinterlässt einen schalen Beigeschmack.

    1. Liebe Hilke,

      Danke für dein Feedback.

      Bist du erstmalig hier auf dem Blog gelandet oder liest du bereits länger mit? Wenn du noch nicht so lang folgst, wäre meine Bitte, dass du einmal querschaust, wie viele Artikel mit Werbung entstehen. Du wirst wenige finden. Ich lehne unglaublich viel ab – weil es inhaltlich nicht passt und weil ich mein Bremer Leben mit Kind und Kegel eben nicht „vermarkten“ will.

      Aber Hand aufs Herz: Ich zwacke mir die Zeit für den Blog und den Podcast von meiner ohnehin knappen Arbeitszeit ab. Hörer*innen und Leser*innen erhalten von mir Interviews, Empfehlung, Gedanken und Berichte, die ihnen oft weiterhelfen. Darf man sich dafür nicht auch mal entlohnen lassen, wenn der Anlass sogar noch einen Inhalt mit Mehrwert für einige Eltern hervorbringt? Ich habe mich das bei diesem Thena auch lange gefragt – und mich am Ende dafür entschieden.

      Als die Kampagne „glücksmomente“ auf mich zukam, musste ich nämlich SOFORT an das Thema denken, über das ich geschrieben habe. Und da ich die Produkte vorher getestet habe und innerhalb der Kooperation völlig frei war, fand ich nichts verwerfliches dabei, darüber zu informieren, dass man diese Produkte im Rahmen eines Supermarkteinkaufs bekommen kann. Das spart in stressigen Zeiten den Besuch in der Drogerie, was an manchen Tagen zwischen Job und Kind einige freie Minuten schenken kann. Alle Eltern wissen, wie kostbar das sein kann.

      Ich verstehe deine Anmerkung, möchte aber einfach deutlich machen, dass ich mir über Anfragen im Vorfeld immer Gedanken mache. Und wie gesagt: die Anzahl lässst sich innerhalb der vergangenen Jahre an einer Hand abzählen.

      Viele Grüße und hoffentlich bis zum nächsten Beitrag

      Sandra

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