Morgens, halb zehn in Deutschland. Statt Knoppers gibt es ein leeres Gefühl. Halb zehn. Während die anderen an ihren Schreibtischen sitzen müssen, darf ich ausschlafen. Mein Schreibtisch steht allein in meinem Büro, der Stuhl bleibt unbesetzt. Mein Büro? Nein, das ist es ab heute ja gar nicht mehr.
Statt Mittagspause gibt es nachher eine Joggingrunde. Statt Mails an Geschäftspartner Briefe an Freunde. Statt Arbeitstress private ToDos.
Der Job ist vorbei. Der nächste steht vor der Tür. Dazwischen einige Tage der Erholung. Vermeintlich. Komisches Gefühl.
Also die Zeit zwischen zwei Jobs finde ich immer toll. So ein unendliches Freiheitsgefühl. Bei mir könnte sie ruhig etwas länger dauern…
Hach, Du hast eigentlich recht. Kann es etwas entspannteres geben, als genau zu wissen, wann und wie es weitergeht – und dazwischen nichts tun zu müssen? Wenn mir das Nichtstun nicht so schwer fiele…