Als würde man in einem Interior-Blog Urlaub machen: Sylt Lofts

„Okay, hier haben doch Elbmadame oder Sanvie ihre Einrichtungs-Finger mit im Spiel. Nee, warte. Könnte auch Pink-e-pank gewesen sein. Oder 23qm Stil vielleicht?“ Als ich das erste Mal Bilder von den neu eröffneten Sylt Lofts in Westerland auf Instagram sah, musste ich sofort an einige Lifestyle- und Interiorblogs denken.  Die grafischen Muster, die minimalistischen Formen, die skandinavisch angemuteten Details, die Farben… Hier hat jemand seine Trendhausaufgaben gemacht. Und zwar fleißig.

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Ich freute mich sehr, dass mich das Team von Sylt Lofts einlud, das Loft „Horizonte“ genauer unter die Lupe zu nehmen (warum noch etwas mehr als gewöhnlich, habe ich Euch ja im letzten Beitrag verraten). Als ich am Freitagabend nach einer recht nervigen Anreise endlich ankam, durch die Tür ins Apartment trat – ja, das war es wirklich so, als würde ich plötzlich in einem Interior-Blog stehen. Von A bis Z mit Stil und Bedacht eingerichtet, kein unnötiger ChiChi, dafür ausgewählte zeitgemäße Hingucker.

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Der Koffer hier oben hat es mir übrigens besonders angetan und ich war kurz versucht, ihn mit nach Haus zu schmuggeln. Aber das ist der Nachteil bei einer minimalistischen Ausstattung: Es fällt sehr schnell auf, wenn was fehlt. Daher habe ich ihn natüüüürlich brav stehen lassen.

Die lange Fahrt hatte hungrig gemacht, draußen ging bereits die Sonne unter, daher verschoben wir die genaue Inugenscheinnahme des Lofts auf den nächsten Morgen, nahmen unsere Füße und auf dem Weg zum Strand noch eine Gosch-Tüte mit Abendessen in die Hand, um in einem Strandkorb den Abend zu verbringen. Satt, zufrieden und mit einer hervorragenden Wetterprognose fielen wir dann unterm Sternenhimmel ins Bett. Im „Horizonte“ hat man nämliche tatsächlich einen, der nachts über dem Bett für süße Träume sorgt.

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Am nächsten Morgen ließ ich es langsam angehen. Das vorletzte Mal ausschlafen und im Bett rumgämmeln, bevor der Sommerurlaub vollständig vorbei ist, muss schließlich ausgenutzt werden. Und so rieb ich mir mehr als einmal in Ruhe den Schlaf aus den Augen, um schließlich Gebrauch von einem wirklich nützlichen Einrichtungsgegenstand zu machen: dem ipad. Ja, jedes Loft hat ein ipad inklusive, WLAN obendrein. So konnte ich die Badezimmerzeit des Mannes prima damit verbringen, den neusten Artikel von Bine auf LOVEBREMEN zu lesen und mich auch sonst auf den neusten Stand zu bringen.

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Was der Sandra der Zugang zur digitalen Welt ist, ist dem Mann die Espressomaschine. Ohne geht´s zwar – wenn es sein muss -auch mal, aber mit ist das Glück perfekt. Zuhause versorgt uns eine italienische Maschine, in den Sylt Lofts gibt es die Variante von George-Clooney. Eine Packung Espresso-Kapseln liegt für Gäste in der Wohnung bereit, so dass man am ersten Tag auf jeden Fall koffeeinmäßig versorgt ist.

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Lesestoff – so richtig auf Papier – gibt es zum Kaffee auch, wenn man dann die Zeit der Frau im Bad überbrücken möchte. Aber soll ich Euch was sagen: Urlaubszeit ist die Zeit, in der es im Bad immer schnell geht. Das liebe ich an Sommerferien am Meer. Die leichte Bräune macht von allein einen frischen Teint, schminken lohnt ohnehin nicht, weil man sich ins Wasser schmeißt, und der Sonnenschein zieht einen viel stärker nach draußen als die Eitelkeit vor den Spiegel. Von daher konnten wir uns schon bald auf dem Weg an den Strand machen.

Ach nee, stimmt nicht, wir mussten ja vorher noch was frühstücken. Das geht prima im „Künstlercafé„, gleich gegenüber von den Sylt Lofts. Ansonsten findet Ihr natürlich in der Friedrichsstraße, die nur wenige Schritte entfernt ist, auch einige Frühstücksmöglichkeiten.

Dann ging´s aber wirklich ans Wasser. Am Strandabschnitt „Dikjen Deel“ im genau zu sein. In Westerland mag ich nicht am Strand sein, dass ist mir – vor allem in der Hauptsaison – viel zu belebt. Ich mag es eher abgeschieden. Richtig allein ist man am unweit gelegenen Abschnitt Dikjen Deel zwar auch nicht, aber  es ist sehr viel weniger los. Kiosk und Toiletten gibt es am Parkplatz vor Ort, von dem aus man aber erst einmal einen schönen Weg durch die Dünen absolviert, bei dem sich plötzlich der Blick aufs Meer eröffnet. Ein wirklich empfehlenswerter Ort, wenn man nicht ganz so weit von Westerland aus fahren möchte.

Es war ein toller Strandtag. Leichter Wind, abkühlende Nordsee, dösen in der Sonne. Richtig Urlaub! Nichts tun! Nichts denken! Nur daliegen. Deshalb gibt´s davon auch keine Bilder außer diesem hier auf dem Weg zurück zu den Rädern:

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Nach einer kleinen Pause gab es Samstagabend dann noch ein tolles spontanes Treffen: Mona, Bloggerin von 180 Grad Salon und Sylt-Victim so wie ich, war ebenfalls auf der Insel, was wir dank Instagram herausgefunden hatten. Im Nu hatten wir uns zu einem Double-Date mit Anhang bei Gosch in Wenningstedt verabredet und verbrachten dort bei untergehender Sonne einen wirklich schönen, lebhaften Abend. Danke Mona, das war sehr sehr schön!

Unterm echten Sternenhimmel radelten wir zurück nach Westerland, fielen erneut zufrieden ins Bett und freuten uns, dass auch für den nächsten Tag Sonne satt angekündigt war. Und weil der Samstag einfach prächtig war, haben wir den am Sonntag einfach wiederholt. Gleiche Frühstücks-Location, gleicher Strand, gleiches faules Programm. Klingt eintönig, war es nicht. Es war einfach herrlich!

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Die Sylt Lofts werden – da bin ich mir sicher – schnell einen vollen Buchungskalender haben, denn die Ausstattung ist wirklich sehr ansprechend und es fehlt an nichts. Die Lage ist großartig, wenn man im Zentrum Westerlands wohnen möchte. Ich bin ja eher ein Mensch, der es etwas versteckter mag, aber die ultrakurzen Wege zum Bahnhof, zum Radverleih oder zum Stadtgeflüster (gleich nebenan) waren schon praktisch, gebe ich zu.

Die Sylt Loft sind allerdings kein Schnäppchen und ich würde mir nicht mal so eben eine Woche dort leisten können. Da kommt schon ein stolzes Sümmchen zusammen. Aber in der Lage mit dem Wohnwert ist das leider nichts ungewöhnliches auf Sylt. Zusammenfassend lässt sich sagen: Wer es sich leisten kann, bekommt dort ein sehr modernes, skandinavisch anmutendes Ambiente, in dem man sich auf jeden Fall wohlfühlen kann.

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag und sage nach mal „Danke, Sylt Loft-Team für die Einladung“.

Sandra

Sandra

Seit 2008 blogge ich nordisch-frisch über meine Heimatstadt Bremen und alle Regionen, in denen eine steife Brise weht und man lieber in Strandkörben als auf Designermöbeln Platz nimmt. Für Nordseeinseln schlägt mein Herz dabei besonders laut. Noch lauter allerdings für den Lütten, der seit Februar 2016 mein Leben auf wunderbare Weise auf den Kopf stellt.

2 thoughts on “Als würde man in einem Interior-Blog Urlaub machen: Sylt Lofts

  1. Du meine Güte: WAS für wunderschöne Apartments!!
    Genau mein Geschmack!
    Die würde ich auch gerne mal testen.. 😉

    Und lieb, daß Du den süßen Koffer dort gelassen hast: der würde nämlich perfekt in mein Schlafzimmer passen 😉

    Liebe Grüße in den schönen Norden von

    Pia

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