//WERBUNG// Hin da! Oder auch: 6 Momente, die Familien auf dem A Summer´s Tale glücklich machen

Ich habe nicht mehr dran geglaubt – aber nun hat sich der August doch nochmal daran erinnert, dass er ein Sommermonat ist, und sich mit ensprechenden Sonnenstunden und Temperaturen ausgestattet. Ein kleiner Trost für die vielen verregneten Hochzeiten, Open-Airs und Straßenfeste, die 2017 schon zu beklagen waren. Ein Festival hat dieses Jahr hingegen weitestgehend Glück gehabt: das  A Summer´s Tale  in der Nähe von Lüneburg. Ein Festival, von dem ich schon einiges im Freundeskreis gehört habe. Ein Festival, das sich auf die Fahnen schreibt, besonders familienfreundlich zu sein. Ein Festival, das man von Bremen aus in einer guten Stunde erreicht. Ein Festival, das ich in diesem Jahr einen Tag lang besucht habe. Und was soll ich sagen: Es lag gehörig viel Breminale-Feeling in der Luft. Aber nicht nur deshalb war es toll!

Musikpicknick im Grünen – nur besser!

Nie hätte ich gedacht, dass sich ein Festival wie die XXL-Version eines gemütlichen Picknicks im Grünen mit Freunden und guter Musik anfühlen könnte. Kritische Zungen sagen daher ja auch, dass A Summer´s Tale sei gar kein echtes Festival. Zu wenig Müll, zu wenig betrunkene gröhlende Menschen, zu wenige Schlafsäcke auf matschigem Boden. Nun, wenn das die zwingenden Kriterien dafür wären, dass sich Musik und Kultur unter freiem Himmel „Festival“ nennen darf, dann ist es wohl wirklich keines. Ich bin allerdings ziemlich happy darüber, dass es so eben nicht ist.

Wie die Breminale besticht das A Summer´s Tale durch das Begleitprogramm, dass es neben phantastischen Künstlern wie Pixies, Feist, Element of Crime oder auch Franz Ferdinand zu erleben gibt. Und durch Foodstände, die es eben nicht auf jedem Jahrmarkt gibt. Konzerte, Kultur und Knabberei – beste Mischung. Eben noch auf dem Comicworkshop zeichnend, jetzt im swingenden Publikum bei Electric Swing Circus mitwippend. Eben noch mit Johanna und Lisa im Gras sitzend, jetzt eine dicke Waffel von It´s like Kandie verdrückend. Auf dem tollen naturverbundenen Gelände des Festivals (ja, für mich ist es natürlich eins) konnte ich mir wirklich hervorragend die Zeit vertreiben. Sie verging sogar viel zu schnell. Und das, obwohl ich bereits am Vormittag da war.

Happy family? Jo!

„Ja, und wie ist das jetzt in Sachen Kleinkind mitnehmen“, fragt Ihr Euch? Also, es sind wirklich verdammt viele Kinder vor Ort. Säuglinge, Kleinkinder, Schulkinder. Was verspiegelte Sonnenbrillen auf dem Coachella, geile Gummistiefel auf dem Hurricane und lange Mähnen auf dem Wacken sind, ist Nachwuchs auf dem A Summer´s Tale: Das häufigste „Accessoire“. Ich persönlich glaube, dass Kinder ab 2 Jahren etwas von solch einem Familienausflug haben.

Und ich würde raten, eine andere Familie und/ oder Freunde mitzunehmen, in jedem Fall weitere Erwachsene, damit man auch als Elternpaar mal ein Konzert ganz anhören kann bzw. einer mit dem Kind das macht, was dem Bedürfnis des Kindes am meisten entspricht, der andere dann aber nicht allein zum Poetry Slam, Workshop, Essen, Musik lauschen… gehen muss. Ich habe einen Moment lang überlegt, ob die Bonusbrüder im kommenden Jahr (ich möchte definitiv mit dem Lütten nächstes Jahr hin) eine geeignete Begleitung sein könnten – und mich dagegen entschieden. Teenager hat man vergleichsweise wenige gesehen und ich glaube,  14 und 18-jährige finden es vermutlich  uncoool, die „alte Leute“ mit Kleinkind auf dem Rücken vor einer Bühne feiern oder im Kinderbereich herumspringen zu sehen.

6 Momente, die Familien auf dem A Summer´s Tale glücklich machen

//Picknick vor der Konzertbühne//

Wenn die Mikrofone ruhen und die Musiker sich hinter der Bühne von ihrem Live-Auftritt erholen, ist der feine weiße Sand vor der Hauptbühne EUre Chill Out-Area. Schnappt Euch eine Decke, eine Schorle und macht es Euch mit der Family gemütlich. Picknick vor der Konzertbühne – ein echtes Highlight, wie ich finde.

//Pfützenspaß statt Regenfrust//

Als Mutter eines „Ich will immer nach draußen“-Kindes habe ich aus der Not inzwischen eine Tugend gemacht: Gummistiefel an die kleinen Füße des Lütten und ab in die Pfützen. Zu sehen, wieviel Spaß das Kindern macht, ist echt bezaubernd. Von daher macht auch ein Festival-Regenschauer auf dem Summer´s Tale nichts: der Begeisterung Eures Nachwuchs fürs Stapfen durchs Nass könnt Ihr Euch eh nicht entziehen.

//Eltern-Selfies im Sonnenuntergang//

Na, wann habt Ihr das letzte Mal ein Foto von Euch als Elternpaar gemacht? Gebt es zu, Euer Handyspeicher zeigt fast ausschließlich das entzückende Antlitz Eurer Kleinen. Nutzt die Abendstimmung auf den Festivalgelände daher unbedingt für ein Erinnerungs-Selfie. Vielleicht wird es ja der neue Desktop-Hintergrund auf dem Dienstrechner? Weckt schöne Erinnerungen an den gemeinsamen Tag und vielleicht auch an die wilden Zeiten zu zweit vor der Familiengründung.

//Waffelglück im Food-Paradies//

Waffeln gehen immer – nicht nur für die Lütten. Das Exemplar, das ich bei It´s like Kandie ergattert habe, war jede Minute des langen Anstehens wert. Selten so satt und glücklich gewesen. Bunte Streusel und kleine Marshmallows als Topping – mhmm. Lasst Euch die keinefalls entgehen, sollte der Truck das nächste Mal wieder vor Ort sein. Von der langen Schlange nicht abschrecken lassen.

//Shoppen auf dem Desigmarkt//

Im Familien-Alltag keine Zeit, im Netz nach jungen Labels und chicem Design zu suchen, das das Kinderzimmer oder Mamas Alltag schöner macht? Auf dem Designmarkt des A Summer´s Tale gab es von Einhorn-Tattoo von käselotti über Klamöttchen von Smucke Deern bis hin zu visual-Statement-Taschen von Purple Hamburg so einges, was Euch gefallen dürfte. Also: Entweder ordentlich Euros einpacken oder genau das Gegenteil, um der Versuchung widerstehen zu können  müssen.

//Spielen, lesen, toben in der Zwergenstadt//

Ein Bauwagen voller Bücher, ein Zelt mit Vintage-Spielküchen, Lego und Perücken, ein Außenbereich mit Hängematten und Spielgeräten – ganz ehrlich: Wer am Kinderbereich des Festivals 2017 was zu meckern hatte, sollte einfach nirgends mehr mit Kind hingehen. Besser als der Anbieter Zwergstadt kann man es kaum machen: kein Plastikmist mit Clown-Entertainment, sondern eine liebevolle Ausstattung, die viel Platz für Phantasie und Bewegung lässt. Alle Daumen nach oben!

Mein Fazit: Ich warte sehnsüchtig auf die Verkündung des Termins für A Summer´s Tale 2018, damit ich meinen Sommerurlaub möglichst darauf abstimmen kann. Denn ja, ich möchte wieder dabei sein. Dieses Mal mit der Family!

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem Veranstalter, der nicht nur mich, sondern auch eine Handvoll andere sommerliebende Netzschreiber einlus. Einige davon haben ebenfalls über Ihren Tag geschrieben, zum Beispiel Vanessa alias Frau Piepenkötter, Ricarda alias Pech & Schwefel, Anja alias Das Tuten der Schiffe, Ruth von Edelfrosch und Nic alias Luzia Pimpinella. Lisa hat sogar noch ein Video zusammengeschnitten:

Sandra

Sandra

Seit 2008 blogge ich nordisch-frisch über meine Heimatstadt Bremen und alle Regionen, in denen eine steife Brise weht und man lieber in Strandkörben als auf Designermöbeln Platz nimmt. Für Nordseeinseln schlägt mein Herz dabei besonders laut. Noch lauter allerdings für den Lütten, der seit Februar 2016 mein Leben auf wunderbare Weise auf den Kopf stellt.

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