Ein Kraftort für Eltern und Kinder. Oder auch: Das Familienhotel Feuerstein in Südtirol [Pressereise]

Braun, Grau, Grün. Könnt Ihr Euch vorstellen, dass diese Faben ausreichen, um ein Familienhotel zu gestalten, dass Groß und Klein gleichermaßen in seinen Bann zieht? Polierte Gläser, Silberbesteck und preisgekrönte Weine. Ist dieses Setting zum Abendessen das richtige für Kleinkinder? Unbeschwert herumtobende Kids im Schwimmbad und Babys in der Sauna. Finden erholungssuchende Eltern so im SPA ihre Ruhe? Ja, ja und nochmals Ja. Mit dicken Ausrufezeichen dahinter. Das Nature Family Resort Feuerstein in Südtirol macht möglich, wonach sich so viele Familien sehnen: Einen Urlaub, in dem wirklich jedes Familienmitglied findet, wonach es sucht, und alle Bedürfnisse harmonisch ausbalanciert werden. Und das in einem von der Natur gezauberten Schauplatz, an dem sich das Auge nicht sattsehen kann.

Unser viertägiger Aufenthalt im Feuerstein im  Sommer war der Abschluss unseres diesjährigen Familienurlaubs. Nachdem wir zehn Tage in Kärnten auf den Spuren meiner eigenen Kindheit unterwegs waren und mit dem Urlaub auf dem Bauernhof vor allem dem Lütten eine unvergessliche Zeit geschenkt hatten, wollten wir noch ein paar Tage genießen, in denen wir uns um nichts kümmern müssen.

Diesen Elternwunsch, sich einfach mal um keine der Mahlzeiten Gedanken machen zu müssen, nicht selbst jeden Morgen gefordert zu sein, ein Tagesprogramm zu gestalten – das kennen sicher viele von Euch. Ich persönlich jedenfalls verzichte aktuell gerne auf abenteuerlichen Campingtrips, eine Backpackingtour durch Hostels oder eine Sebstversorger-Ferienwohnung. Die Jahre jetzt, in denen ich alltäglich Job, Haushalt und Patchwork-Familie jongliere, sind für mich Jahre, in denen ich es im Urlaub so unkompliziert wie möglich und auch für mich als Mutter erholsam haben möchte.

Doch bislang schossen mir bei diesem Wunsch stets Bilder von grellen Kinderanimationsprogrammen, Kids Clubs und prall gefüllten All inclusive-Hotels vors geistige Auge. Als ich vom Feuerstein erfuhr und mich näher mit deren Konzept beschäftigte, spürte ich schon: Es geht auch ganz anders. Wertschätzender. Sinnvoller. Ruhiger. Spätestens beim Hinweis, dass die Angebote für Kinder dem Montessori-Prinzip folgen, war ich hellauf begeistert. Mit gespannter Vorfreude reisten wir also im Juli drei Stunden von Kärnten ins Pflerschtal unweit vom Brenner.

Feuerstein Family Resort: Kräftige Felsen und zarter Tannenduft

Sofort bei der Anreise wird deutlich: Hier können wir die Verantwortung für unser Wohlergehen vertrauensvoll in die Hände des Teams legen. Während unser Gepäck wie von Zauberhand seinen Weg vom Auto auf unsere Familiensuite findet, hat der Lütte bereits die Fahrzeuge im malerischen Außenbereich entdeckt und wir ein Welcome-Getränk in der Hand. Der Lütte flitzt ums Wasser herum, wir lassen den Blick schweifen. Sehen einen dampfenden Außenpool,  Architektur aus Holz und Glas, viele naturangelehnte Spielplätze für Kinder, Menschen in Bademänteln, Menschen in Freizeitkleidung, lesende Eltern, am Ufer spielende Kinder… Das alles verteilt sich unaufgeregt über die großzügige Fläche.

Als wir kurze Zeit später auf dem Balkon unserer Familiensuite Jaspis stehen, sind wir erst einmal sprachlos. Der Lütte wohl wegen  des freien Blicks auf einen tollen Spielplatz mit zwei Rutschen, wir Erwachsene aufgrund des freien Blicks auf die spektakuläre Kulisse des Pflerschtals. Beeindruckend, wirklich. In den kommenden Tagen stehe und sitze ich hier noch so einige Male und lasse das Panorama, das für mich als Nordlicht wirklich außergewöhnlich und faszinierend ist, auf mich wirken.

Was mich ebenfalls den gesamten Aufenthalt über fasziniert, ist der dezente, aber dennoch einprägsame Duft, der mich sowohl im Haus als auch drumherum umgibt. Wie bei der Farbgebung und der Materialauswahl ist es dem Feuerstein-Team auch beim Raumduft gelungen, einen fließenden Überganz zwischen Natur und Familienhotel zu schaffen. Es riecht nach kaltem Fels, im Wind schwingender Tanne und frisch geschlagenem Holz. Kaum merklich und doch immer die Nasenflügel umschmeichelnd. Erst am letzten Tag bemerke ich, dass es tatsächlich ein Raumduft ist, der hier im ganzen Haus wohldosiert zum Einsatz kommt. Zuvor hatte ich tatsächlich den Eindruck, dass sich  der Geruch des Tals den Weg ins Innere des Hotels gebahnt hat.

Feuerstein Family Resort: Wo Klein und Groß gleich wichtig sind

Solltet Ihr irgendwann einmal im Feuestein zu Gast sein, dannn schaut mal genauer hin, wenn ihr die Treppen runtergeht. Da gibt es nämlich eine Kleinigkeit, die für mich ein Symbol für das Leitbild des Familienhotels ist: Die Handläufe sind rechts und links nicht auf der gleichen Höhe.  Auf einer Seite ist er für Erwachsene zu niedrig – und damit für Kinder genau richtig!

Kinder und Erwachsene werden im Feuerstein gleichberechtigt behandelt. Ob  beim Eindecken des Tisches zum Frühstück, bei der Vielfalt des Freizeitangebotes oder der Gestaltung des SPAs – nie kommt eine Altergruppe zu kurz. Auch nicht im Service. Die kleinen Gäste werden mit ihrem Wünschen ebenso ernstgenommen wie die großen. Und das wirkte auf mich nie aufgesetzt. Was nutzt mir die siebte bunte Kinderspielecke in einem Hotel, wenn sie einfach nur eingerichtet ist, um Familienfreundlichkeit zu suggierieren? Ich brauche Gastgeber, die meine Familie als Ganzes ernstnehmen.

Feuerstein Family Resort: Kreative sinnfördernde Beschäftigung für Kinder

Bunte grelle Kinderspielecken gibt es im Feuerstein nicht. Wie im ganzen Haus sind die Ecken für Kinder farblich „leise“ gestaltet – mit Ausnahme des Malateliers nach Arno Stern. Dort geht es kreativ und bunt zu. Hier erhalten Kinder ein Malerhemd und dürfen dann so richtig aus den vollen Farbtöpfen schöpfen. Das dabei entstehende Kunstwerk kann nach dem Trocknen natürlich mit nach Hause genommen werden. Unseres hängt jetzt als Erinnerung im Kinderzimmer!

Ein absolutes Highlight für den Lütten war  der Matschraum. Aber für welches Kind ist es kein Traum, in einem gläsernen großen Raum nach Herzenlust mit Wasser, Sand, Baggern, Schaufeln & Co. zu spielen? Matschhosen und Gummistiefel liegen in einem Vorraum bereit, man muss also nichts im Koffer dabei haben.

Wir verbringen im Urlaub  gern rund um die Uhr zu dritt, weil dafür ja im Alltag oft die Zeit fehlt. An eine Vormittag und an einem Abend haben wir allerdings auch mal die Betreuung ausprobiert, die täglich im Feuerstein angeboten wird. Junge Kinder verbringen die Zeit überwiegend in einem dafür vorgesehenen schön ausgestatten Raum, manchmal geht es aber auch nach draußen zum Spielen. Die älteren Kinder haben hingegen schon ein richtiges Gruppenprgramm und machen kleine Wanderungen, toben in der Spielheuscheune oder sitzen mit Stockbrot abends am Lagerfeuer. Bei allen Aktivitäten steht eines im Mittelpunkt: die Natur. Von hämmernder Kinderdisco-Musik oder Frontalentertainment gibt es nicht die geringste Spur!

Feuerstein Family Resort: Entspannung für Eltern

Tja, und was macht man dann als Erwachsener, wenn das Kind betreut ist? Abends ist die Antwort eindeutig: Man genießt das vorzügliche regional und saisonal verankerte Abendessen aus mehreren Gängen, bestellt sich einen guten Wein und freut sich, dass man mal in aller Ruhe zu zweit in einem wunderschönen Ambiente zusammensitzen kann. Tagsüber sind die Möglichkeiten hingegen mannigfaltig: Es gibt einige Wanderungen und Sportprogramme, denen man sich anschließen kann.

Wir haben uns an unserem freien Vormittag allerdings für das Mountain SPA entschieden. Und das war auch genau richtig. Das Saunaangebot und vor allem der Ausblick aus den Ruheräumen sind großartig. Ich habe mir dann noch den Luxus einer Massage und einer Kosmetikbehandlung gegönnt – zack, war der Vormittag dann auch schon rum. Worüber ich wirklich traurig war, ich hätte noch viele Stunden dort verbringen können.

Yogaangebote gibt es im Feuerstein ebenfalls. Ich habe einmal die Morgenklasse um 7 Uhr besucht und das war natürlich ein guter Start in den Tag. Im Infinity-Pool schwimmen, wenn morgens sonst noch niemand unterwegs ist, kann ich auch nur empfehlen.

Feuerstein Family Resort: Jeden Euro wert

Hochwertige Materialien, sinnvolle Freizeitbeschäftigungen für Eltern und Kinder, hervorragendes Essen, kraftspendende  Naturkulisse, ein exzellenter Service und eine sensibel konzipierte und konsequent verfolgte Unternehmensphilosphie – das alles macht das Feuerstein Familiy Resort zu einem Familienhotel der Extraklasse. Die fünf Sterne sind verdient – und besonders beeindruckt hat mich, dass ich nicht einer Familie begegnet bin, die heraushängen lässt, dass sie sich solch eine  Urlaub leisten kann.

Denn solch einen Urlaub muss man sich leisten können – das Feuerstein kann man nicht mal eben zu viert für zwei Wochen buchen, ohne eine entsprechende Urlaubskasse angelegt zu haben. Ich zumindest nicht . Aber ich versichere Euch: das Feuerstein ist es wert, darauf ein bißchen zu sparen. Außerdem gibt es regelmäßig  Familien-  und Last Minute-Angebote, bei denen sich der Standardpreis etwas reduziert.

Kurz gesagt: Ich habe den Aufenthalt im Feuerstein unfassbar genossen. Das Family Resort in Südtirol ist ein Ort, wo die Bedürfnisse aller Familienmitglieder auf  wertvolle Weise befriedigt werden. Ein Ort, dessen umgebende Naturkulisse Kraft spendet. Ein Ort, an den ich auf jeden Fall zurückkehren werde!

 

About Sandra

Ich schreibe hier über drei Dinge, die mich jeden Tag aufs Neue beschäftigen: meine Heimatstadt Bremen, meine berufliche Selbständigkeit und mein Alltag als Mutter eines Kleinkindes. Was mir am Herzen liegt: Euch anzustiften! Zu Unternehmungen an der Weser, zu Mut im Berufsleben und zu einem humorvoll-offenen Herzen für Eure Kinder. Allen Herausforderungen zum Trotz. Dass es nicht immer einfach ist, Familie und Job zu vereinbaren, darum geht es hier nämlich auch ab und zu.

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