Junggesellinnenabschied mal anders #2 | Konfettiregen und Mädels mit Herz

Frühstück im Grünen, swingende Kerle und eine Bootstour – das alles gab es in der ersten Tageshälfte meines Junggesellinnenabschieds, von dem ich Euch im letzten Beitrag schon berichtet habe. Aber das war nur der erste Streich! Denn selbst dieses wunderbare Programm haben meine Mädels noch am selben Tag toppen können. So ging es nämlich am Nachmittag weiter:

DIY + JGA = Kalle in Höchstform

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Wer hier fleißig mitliest, weiß, dass ich verliebt in Kalle bin und dort immer einer extrem gute Zeit verbringe. Weil Kalle mir nämlich immer bei den Dingen hilft, die ich so gar nicht kann: handwerken, kreativ gestalten, Ideen spinnen. Dass ich in dieser Hinsicht wahnsinnig untalentiert bin, merkte ich auch mal wieder bei der Vorbereitung auf die anstehende Hochzeit: Ich wollte eigentlich gern etwas Deko für den Außenbereich unserer Location gestalten, außerdem irgendwas knalliges Nettes für die Gäste, eben etwas DIY-Pfiff in das Ambiente zaubern. Aber ich bin schlicht und ergreifend einfallslos. Ich weiß, was mir gefällt, weiß aber nicht, wie ich das selber auf die Beine stelle. Selbst die simpelsten Dinge werden für mich zum Nervenkrieg. Jedes Mal, wenn ich in einen Bastel-Laden gehe, stehe ich am Ende zwischen Papieren, Stickern, Glitzer-Masking-Tape und bin ratlos. Komplett orientierungslos um genau zu sein. Daher hatte ich meine Vorstellung von Pfiff auch irgendwann ad acta gelegt, den Candy Table gestrichen und festgelegt, dass man das alles nicht zwingend braucht, um glücklich zu sein. Tut man nämlich echt nicht. Ein bißchen Wehmut war aber schon dabei….

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Was kann ich mich daher glücklich schätzen, wenn Freudinnen genau das erkennen und zur Rettung eilen. So war es dann nämlich am vergangenen Samstag: Als wir nachmittags bei Kalle auf dem Hof fuhren, standen da die tollsten Frauen mit Wunderkerzen bewaffnet und nahmen mich singend in Empfang. Das allein war schon rührend und allein das Buffet, was mich dann drinnen erwartet zusammen mit guter Musik wären ausreichend gewesen, um mir den Rest des Tages zu versüßen. Aber nein, in erster Linie warteten ein Tisch voller Bastelutensilien sowie tatkräftige zupackende Hände auf mich, die für mich und mit mir 100 Konfetti-Bomben und so einige Meter Wimpelketten mit mir herstellten. Ja, ganz genau: Dreizehn ganz unterschiedliche Frauen saßen an einer langen Tafel, schnippelten was das Zeug hielt und zauberten Utensilien für meine Hochzeit herbei. Da will man doch nur noch heulen vor Freunde über so viel Empathie, oder?

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Wortkonfetti à la Sandra

Was mich ebenfalls gerührt hat, sind all die Details, die mich vor Ort noch überraschten: ein Erinnerungsalbum, das noch vor Ort mit Polaroids des Abends und vielen lieben Zeilen gefüllt wurde. Der Schaukasten an der Wand, der unmissverständlich zeigte, was an diesem Tag gefeiert wurde. Die selbstgemachten Herzbrillen, die wir lange Zeit trugen. Die schönen Blumen auf dem Tisch und die perfekte – weil zu den Farben der Hochzeit passende – Farbauswahl bei allen Bastelmaterialien. Und vor allem das persönlichste Wortkonfetti, das irgendwann mal über mich geworfen wurde: Katja hatte alle Mädels im Vorfeld gefragt, mit welchem Wort sie mich beschreiben würden. Heraus kam das hier – und ich war sprachlos über die vielen Komplimente. Und bin es jedes Mal wieder, wenn ich auf das Foto schaue.

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Natürlich haben wir unsere selfmade Konfettibomben auch gleich einmal testen müssen – päng! Hat funktioniert! Und eine Menge Spaß gemacht. Seht selbst:

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Mit dieser fröhlichen Stimmung sind wir dann übergangen zum Partyabend. Wir sind schlicht und ergreifend bei Kalle geblieben, haben die Musik laut aufgedreht und bis in die Nacht getanzt. Und wenn ich an daran zurückdenke, kommt mir vor allem dieses Lied in den Sinn: You´ve got the love.

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Es war ein unvergesslicher Tag!

Den ich vor allem Katja verdanke, die alles bis ins kleinste Detail liebevoll geplant hat. Katja, Du bist wirklich ein Mädchen mit Herz! Ein plattes „Danke“ ist eigentlich viel zu banal an dieser Stelle. Aber ja, ich danke Dir für dieses wunderbare Erlebnis! Und Dir auch, Saskia. Du hast nicht nur Kahles Türen geöffnet, sondern vor Ort auch alles so schön hergerichtet. Merci!

Und allen, die einen Jungesellinnenabend planen, kann ich nur eines ans Herz legen: Überlegt doch mal, wo Eure Braut in spe noch Hilfe brauchen kann. Und ob Ihr ihr nicht auch so eine DIY-Party schenken könnt. Das würde Ihr sicher eine Menge Arbeit abnehmen. Und zur Belohnung wird noch ordentlich gerockt miteinander. Klingt gut? Ist es auch!

 

Sandra

Sandra

Seit 2008 blogge ich nordisch-frisch über meine Heimatstadt Bremen und alle Regionen, in denen eine steife Brise weht und man lieber in Strandkörben als auf Designermöbeln Platz nimmt. Für Nordseeinseln schlägt mein Herz dabei besonders laut. Noch lauter allerdings für den Lütten, der seit Februar 2016 mein Leben auf wunderbare Weise auf den Kopf stellt.

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