Mit dem Lütten nach Föhr #3: Babytaugliche Restaurants und Cafés

Es kommt der Zeitpunkt, da weiß man ziemlich genau, ob und in welcher Weise man seinen Nachwuchs mit in ein Restaurant oder ein Café nehmen kann. Ich habe den Lütten schon ziemlich früh mitgenommen, wenn ich mich mit Freunden auf ein Stück Kuchen oder ein zweites Frühstück getroffen habe (wo das in Bremen besonders gut geht, habe ich jüngst übrigens auf LOVEBREMEN berichtet) – am Anfang war ich aber schon recht nervös, ob er es wohl länger als zehn Minuten aushalten würde. In diesem Stadium befand ich mich auch noch, als wir den ersten Urlaub zu dritt auf Föhr verbrachten. Neun Wochen war der Lütte da erst und dementsprechend befand ich mich noch im „Lernprozess“, was seine Routinen und Vorlieben betrifft.

Da zu solch einem Kurztrip ein paar kulinarische Abstecher für mich dazugehören, war ich sehr dankbar über die Gastronomien, in denen man mit Baby willkommen war. Sicherlich gibt es davon deutlich mehr, als ich im Folgenden aufliste, aber in drei Tagen kann ich natürlich nur Stichproben machen und nicht alle Insel-Restaurants unter die Lupe nehmen. Wenn Ihr also noch Ergänzungen habt, schreibt sie gern in die Kommentare.

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Unseren ersten Spaziergang mit Kind im Tragetuch machten wir entlang des Goting Kliff. (Wer ein „Kliff“ wie das zwischen Wennigenstedt und Kampen erwartet, wird übrigens enttäuscht. Die Föhrer Variante eines Kliffes fällt deutlich unspektakulärer aus.) Auf dem Rückweg kehrten wir auf eine Waffel, Kuchen und Tee im Kliff-Café ein. Ein Spielplatz direkt gegenüber, ein Minigolf-Platz auf dem Gelände, ein Wickeltisch bei den Toiletten und ein sehr babyfreundliches Personal haben mir als „Familien-Urlauberin“ ein gutes Gefühl gegeben.

Altes Landhaus

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„Wenn Ihr Fischt mögt, müsst Ihr unbedingt ins Alte Landhaus.“ Die Empfehlung von AnneClaire und Sjirk war eindringlich – die Küche des Alten Landhauses musste, so merkten wir, unglaublich gut sein. Durch einen Bummel entlang des niedrigen Friesenhaus mit kleinen Butzenfenstern wussten wir aber, dass es dort auch ziemlich eng sein würde. Daher fragten wir bei der Reservierung für den Folgeabend, ob wir mit Kinderwagen kommen könnten. „Natürlich, wir reservieren einen passenden Tisch“. Und so saßen wir tatsächlich einen Tag später vor leckeren Fischgerichten, während  der Lütte im Kinderwagen vor sich hin schlummerte. Zur Feier des Tages bestellte ich mir einen alkoholfreien Weißwein. Den kann ich allerdings nicht empfehlen – Wein ohne Alkohol schmeckt auch im tollsten Restaurant nicht 😉

Milk & More

FOTO3767-Bearbeitet_(c)_Daniela_Buchholz

Das „Milk and More“ ist für Familien ein echtes Highlight – vor allem wenn man Kinder hat, die bereits mobil sind. Es gibt ein eigenes Spielzimmer im Hofcafé, angrenzend eine Carrerabahn und draußen einige Tiere. Außerdem können sich Groß und Klein zusammen beim Fußball– bzw. Swinggolf oder auch beim Funballz austoben. Wer mit Säugling unterwegs ist, findet vor Ort auch einen Wickeltisch. Meiner Ansicht nach gibt es kaum ein besseres Ausflugsziel für Familien.

Letztlich bin ich ja der Meinung, dass man fast überall, wo es für den Notfall einen Wickeltisch gibt, mit Baby einkehren kann – sofern es Platz für den Kinderwagen gibt, sollte man ihn mit dabei haben. Aber es ist eben immer schön, wenn man sich nicht beäugt fühlt – weder beim Stillen noch wenn das Baby anfängt zu mosern. Und bei diesen drei Locations ist das so.

Und nun Ihr? Wo seid Ihr auf Föhr mit Kind unterwegs, wenn ihr Hunger oder Durst bekommt?

Teil 1 der Föhr-Triologie hier>>

Teil 2 der Föhr-Triologie hier>>

Sandra

Sandra

Seit 2008 blogge ich nordisch-frisch über meine Heimatstadt Bremen und alle Regionen, in denen eine steife Brise weht und man lieber in Strandkörben als auf Designermöbeln Platz nimmt. Für Nordseeinseln schlägt mein Herz dabei besonders laut. Noch lauter allerdings für den Lütten, der seit Februar 2016 mein Leben auf wunderbare Weise auf den Kopf stellt.

One thought on “Mit dem Lütten nach Föhr #3: Babytaugliche Restaurants und Cafés

  1. Hallo Frau Lachmann,
    Ich persönlich kenne gar kein explizit „babyunfreundliches“ Restaurant/Café auf Föhr, aber ihre Überlegungen und „Nachforschungen“ in diese Richtung finde ich sehr inspirierend. Meine Kinder sind schon länger erwachsen, da denkt man gar nicht mehr so drüber nach. Ich werde meinen Restaurantführer, den ich auf meiner Webseite für Gäste eingerichtet habe, beim nächsten Update auch auf diese Kriterien hin überarbeiten.
    Vielen Dank für diese Anregung!

    Mit besten Grüßen
    Cathrin Kreuseler

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