Ein was? Ein Strandzelt? | Borkum-Konfetti #7

Na nu, was lugt denn da oben aus den Dünen hervor? Ein Strandkorb ist es nicht. Also irgendwie schon, aber die sind ja nicht viereckig. Umkleidekabinen? Ja, das könnte sein. Aber das wären dann ganz schön viele Umkleidekabinen, denke ich ein paar Meter weiter. Sollten die Borkumer Touristen so adelig oder prüde sein, dass sie jeder eine kleine Hütte zu ihrem Strandkorb dazumieten? Merkwürdig.

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Ein Blick auf eine Anzeigetafel trägt als erstes zur Aufklärung bei: Die gestreiften kleinen Hütten heißen offiziell „Strandzelte“. Etwas später erfahre ich im Gespräch mit Einheimischen, dass die zwar zu unbequem sind, um den gesamten Strandtag auf der innenliegenden Bank zu verbringen, aber sie gehören halt so traditionell zu Borkum wie die Milchbuden oder die Sanddorntorte.  Soll heißen: der Borkumer trennt sich ungern von der inseltypischen Sitzgelegenheit. Und daher leben auf Borkum Strandzelte und Strandkörbe in stiller Eintracht nebeneinander. Und für den Konform sorgen einfach die Klappstühle, die es zu jedem gemieteten Strandzelt dazu gibt.

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Ich wünsche Euch ein tolles langes Wochenende. Vielleicht verbringt es der ein oder andere von Euch ja sogar in einem Strandkorb? Oder einer Strandhütte?

Ahoi, Sandra

 

P.s. Noch mehr Borkum-Konfetti gibts hier:

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About Sandra

Ich schreibe hier über drei Dinge, die mich jeden Tag aufs Neue beschäftigen: meine Heimatstadt Bremen, meine berufliche Selbständigkeit und mein Alltag als Mutter eines Kleinkindes. Was mir am Herzen liegt: Euch anzustiften! Zu Unternehmungen an der Weser, zu Mut im Berufsleben und zu einem humorvoll-offenen Herzen für Eure Kinder. Allen Herausforderungen zum Trotz. Dass es nicht immer einfach ist, Familie und Job zu vereinbaren, darum geht es hier nämlich auch ab und zu.

10 thoughts on “Ein was? Ein Strandzelt? | Borkum-Konfetti #7

  1. Oh ja, der Plan ist, den Samstag in Cuxhaven im Strandkorb zu verbringen.. 🙂
    Dir ein schönes langes Wochenende (noch an der See?), lass es dir gut gehen!
    Alles Liebe, gesa

    1. Ach, wie schön. Jemand, der tatsächlich im Strandkorb liegen wird.

      Ich bin inzwischen wieder in Bremen, aber kehre am Wochenende zurück an die Nordsee. Hab eine private Einladung auf ein kleines Segelboot, das heißt, ich werde ein bißchen schippern. Zum ersten Mal. Freu mich schon sehr!

      Viel Spaß in Cuxhaven, Gesa!

  2. Huhu Sandra,

    mit jedem Poste wird klarer was ich verpassen musste! Und die Begeisterung der Mädels und vom Jung! Und die Fotos!

    Ich freu mich für Euch und ich glaube man kann von einem solchen WS sehr, sehr lange zehren! Da habt Ihr was tolles auf die Beine gestellt! Und Deine Inseleindrücke! Du solltest zur Marketingabteilung wechseln ☺️
    Liebe Grüße aus dem Nebel

    Rita

    1. Danke Rita! Online-Marketing für die Nordsee – das wär´s natürlich.

      Nächstes Mal klappt es hoffentlich auch für Dich. Wir werden nächstes Jahr sicher wieder etwas auf die Beine stellen.

      Happy weekend!
      Sandra

  3. Ja, die lieben Strandzelte.
    Für den durchschnitts „Europäer“, sprich Festländer, ungewohnt & merkwürdig.

    Und ich muss entschieden widersprechen:
    “ zu unbequem sind, um den gesamten Strandtag auf der innenliegenden Bank zu verbringen“… Nee Nee. Mal gar nicht. man kann sich herrlich reinlegen, anschmiegen, aber auch die Füße lang strecken und sich so auch fast hinlegen. Man sitzt wirklich regen geschützt und sie sind wesentlich leichter neu positionierbar als die schweren Körbe, was besonders an windigen Tagen sehr wichtig ist.

    Und vor allem:
    Sie machen das Strandleben bunt, denn es gibt sie in den unterschiedlichsten Farben!
    Früher hatte jeder Vermieter seine eigene Farbkombination aus Dach und Umhüllung, manche waren sogar eine Art Litfaßsäule.
    Als ich noch ein kleiner Dötz war, gab es in den einzelnen Strandabschnitten fast niemals 2 absolut gleich aussehende. So das ich mir nur die Farbkombination merken musste und so dann immer wieder zurück fand, wenn ich meinen Eltern mal wieder ausgebüxt war. Versucht das einmal zwischen 100 gleich aussehenden weißen Körben. (Tatsächlich sind die Kinder-/ Elternsuchmeldungen, die von der DLRG erfasst werden, mit Zunahme der Körbe stark angestiegen. Könnte aber auch an den Eltern heutzutage liegen 🙂 ).

    Und sie sind einmalig, denn sie gibt es nur auf Borkum und das seit Beginn des Tourismus hier. Damals noch als geflochtene Einsitzer, dann zur heutigen Form weiter entwickelt. Und sie werden noch heute eigentlich ausschließlich hier auf der Insel gefertigt, sichern also auch Arbeitsplätze.

    Heutzutage werden sie leider immer mehr von den weißen langweiligen Körben verdrängt, denn viele Gäste haben lieber etwas das sie schon kennen, anstatt sich auf neues einzulassen.

    Zum Thema Umkleidekabine:
    Viele Gäste nutzen Sie übrigens tatsächlich dazu, oft werden dafür dann einfach Handtücher oben eingeklemmt oder aber, meist von der von mir geliebten Generation Beige, sogar wirkliche Raffrollos installiert um vollkommen blickdicht agieren zu können.

    1. Huiii, ein Strandzelt-Fan. Was den Komfort anbetrifft, kann ich leider nur wiedergeben, was mir andere berichtet haben. Womit Du aber absolut recht hast: Sie sind ein wunderbares Charakteristikum von Borkum und machen den Strand zu einem einzigartigen Hingucker. In diesem Sinne hebe ich meinen Daumen ebenfalls: Pro Strandzelt!

      Wer fertigt die Zelte denn auf der Insel? Vielleicht kann ich da beim nächsten Mal vorbeischauen….

      Sonniges schönes Wochenende für Dich!
      Sandra

  4. Ist echt witzig, das mit den Strandzelten. Hatte ich vorher auch noch nie gehört und gesehen. Aber man lernt ja nie aus. 🙂
    Was ich aber eigentlich sagen möchte ist: Deine Fotos sind der Hammer!!!! So schön und so ausdrucksstark. Bin total begeistert. Wie schaffst Du es nur solche Fotos zu machen?

    Viele liebe Grüße,
    Sanna

    1. Liebe Sanna,

      danke für das nette Lob. Um ehrlich zu sein: Ich mache mit den Bildern extrem wenig. Fotografiere zu 98 Prozent im Automatik-Modus (habe eine Canon 600D) und reguliere vorm Veröffentlichen manchmal den Kontrast und die Helligkeit ein wenig. Aber auch nicht in Photoshop oder so, sondern einfach im Programm „Vorschau“ auf meinem Mac. Das war´s auch schon – für mehr fehlt mir auch leider die Zeit (wir erinnern uns: „Der Blog muss zu Deinem Leben passen, nicht das Leben zu Deinem Blog“ ;-))

      Umso mehr freut es mich, dass die Fotos dennoch einen gute Eindruck hinterlassen!

      Ich wünsche Dir eine schöne Woche!
      Sandra

  5. Oh ja, Strandzelte sind etwas Herrliches und auf keinen Fall umbequem. Ich finde sogar, dass man auf der eingebauten Bank besonders gut sitzt.
    Außerdem ist so ein Zelt bei starker Sonnen einstrahlung schnell und leicht gedreht und dann hält man es darin sehr gut aus. Auch ein nicht zu langer Regenschauer oder heftiger Wind zwingt einem nicht zum Verlassen des Strandes. Man kann nämlich den Liegestuhl an der Innenseite des Zeltes quer vor den Eingang stellen und dann wird das Zelt eine richtig schnucklige Knutschkugel :-))
    Ich kann mir Borkum aus finanziellen und gesundheitlichen Gründen nicht mehr leisten, schaue aber täglich auf die Webcam. Leider stelle ich fest, dass die Standkörbe immer mehr werden – schade!

    Schöne Grüße aus München
    Ingrid

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