Erinnerungskonfetti: Der Jahresrückblick 2014

Ich frage mich zwar jedes Jahr aufs Neue, warum man ausgerechnet einen kalendarischen Anlass braucht, um innezuhalten und zurückzublicken – aber natürlich kann auch ich mich dieser Tradition nicht entziehen. Gestern bin ich mit Sandys „was war, was kommt, was bleibt, was sein darf“- Fragebogen schon einmal schmunzelnd durch die vergangenen zwölf Monate spaziert, musste mich dabei auch der ein oder anderen schweren Frage stellen. Ich kann Euch nur ermutigen, das Dokument auch auszudrucken und auszufüllen – sehr interessant.

An dieser Stelle nun möchte ich die schönsten und außergewöhnlichsten Erlebnisse 2014, die Ihr hier auf den Blog auch häufig mitbekommen habt, nochmal zusammenfassen. Für mich, für Euch und für die Motivation, auch für 2015 wieder schöne Ausflüge und Anlässe einzuplanen. Also, was war denn eigentlich so los?

Januar

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Der erste Ausflug des Jahres startete ganz untypisch: Es ging nicht gen Norden, sondern nach Thüringen. Ein dreitägiges Wellnesswochenende sollte es sein, das ich dem Liebsten schenkte, aber das Hotel entpuppte sich in der Realität nicht annähernd so entzückend wie es im Internet zu vermuten war. Und auch die direkte Umgebung war trostlos. Aber manchmal zwingt solch eine Situation ja dazu, sich etwas weiter umzuschauen – und am Ende freuten wir uns über lange einsame Spaziergänge durch nebelverhangene Wälder.

 

Februar

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2014 kam Yoga in mein Leben. Ich kann mich gar nicht mehr so recht erinnern, warum ich mich am Tag der offenen Tür meines jetzigen Studios auf den Weg machte, einen Vertrag abzuschließen, irgendwie geschah es ganz spontan. Und ich habe es noch keine Minute bereut, ganz im Gegenteil. Als ich jetzt im Dezember lange krank war, hat mir meine regelmäßige Stunde wirklich gefehlt. Angestachelt von der positiven Yoga-Erfahrung in Bremen entschlossen sich Sarah, Katja und ich übrigens zu einem gemeinsamen Yoga-Wochenenden an der Nordsee. Klingt super, war es aber nicht. Wieso und warum könnt Ihr hier nochmal nachlesen

 

März

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Im März lud ich zum Workshop „Kein Blog ist auch keine Lösung“ ins Bremer „Amt“ ein. Es war ein toller Tag, der mir wieder einmal gezeigt hat, wie gut uns Bloggern der Austausch in kleinem Kreise tut. Das Feedback der Teilnehmerinnen bestätigte mir das. Der Workshop war außerdem – ohne dass wir es in diesem Moment ahnen konnten – der Startschuss für „Bloggen mit Herz“ auf Borkum. Denn die zauberhafte Katja war beim Workshop auch dabei und hinterher überlegten wir, ob wir so etwas nicht zu zweit wiederholen wollen. Dass daraus ein so phänomenales Herbsterlebnis würde, habe ich in dem Moment nicht zu träumen gewagt.

 

April

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Wie in den vorangehenden Wochen stand auch der April ganz im Zeichen meiner Mai-Hochzeit. Zwischen Menüplanung und Ringeschmieden ragt ein Ereignis aber besonders heraus: mein Junggesellinnenabschied. In zwei Teilen könnt Ihr nachlesen, was meine Freundinnen (ich habe die besten der Welt, muss ich Euch sagen) gemeinsam mit Katja auf die Beine gestellt haben. Nie zuvor hat man mir so einen schönen, detailverliebten Tag geschenkt – ich frage mich noch immer, womit ich das eigentlich verdient habe. Es war wundervoll!

 

Mai

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Ich sage „Ja“. Und bin so aufgeregt, dass ich mich beim Aufstehen vorm Standesbeamten nicht nur am Mann in spe, sondern auch an meiner Trauzeugin festhalten muss…

 

Juni

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Wir flittern in Lissabon und verlieben uns beide in diese wunderbare Stadt. Selten habe ich eine Städtereise unternommen, die so unaufgeregt war. Im positiven Sinne. Alles lief leichtfüßig vor sich hin – und das immer vor traumhafter Kulisse. Ihr wart noch nicht dort? Na, dann aber los!

 

Juli

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Das wurde aber auch Zeit: Die neue Flugroute von Bremen nach Westerland ermöglicht mir drei sonnige und erlebnisreiche Tage auf Sylt. Ich jogge mit Tom ums Rantumer Becken und versuche mich als Strandkorbwächterin. Den gesamten Kurztrip mit einigen Gastro-Empfehlungen findet Ihr unter dem Stichwort „Sylt-Konfetti„.

 

Juli

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Ein bißchen von allem: Breminale, BarCamp, Sommerhitze im Büro… Ein Juli ohne überragende Ereignisse, aber mit viel Sonne und Sommerfeeling.

 

August

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Ohne Sommersonne, aber mit großer Begeisterung verlebe ich meine St.Peter-Ording-Premiere. Vielleicht lag es an den grandiosen schwarzen Wolken, die den Strand überragten und denen ich entgegenschaukelte, dass der Nordseetag für mich zu einem der unvergesslichsten Momenten 2014 gehört. Vielleicht wäre ein normaler Sommertag nicht halb so spannend gewesen? Wer weiß. Wichtiger ist, dass es ein rundum toller Familienausflug war, der mir viel viel Spaß gemacht hat.

 

September

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Bloggen mit Herz auf Borkum! Muss ich mehr sagen? Ein Workshop-Wochenende, das nach einer Fortsetzung schreit. Und zwar ganz laut.

 

Oktober

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Jumana lud ein in ihr „privat vegan restaurant“, mein erstes blind dinner sozusagen. Es war ein geselliger Abend mit netten Unbekannten – und das, obwohl der NDR dabei war. Der hat aus dem Abend nämlich einen stimmungsvollen Beitrag gemacht.

 

November

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Der Monat, in dem ich Colin Firth und Mando Diao traf. Also so ein bißchen. Das Konzert von Mando Diao war ein totaler Reinfall. Der Abend beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis, mit dem nicht nur Colin Firth und Nelly Furtado, sondern auch einige Unternehmen ausgezeichnet wurden, dafür umso besser. Der Abend war zudem der Startschuss für meine Zusammenarbeit mit den Jugendherbergen im Nordwesten, die 2015 Fahrt aufnehmen wird und auf die ich mich sehr freue.

 

Dezember

Bosse Bremen

Die Hälfte davon habe ich krank im Bett verbracht, die andere mit Arbeiten und Weihnachtsfeierei. Ein schöner Abend inmitten diese eher anstrengenden Monats war eindeutig das Bosse-Konzert. Und es wird noch diesen Monat eine schöne Wiederholung geben: Wenn alles klappt, düse ich normal nach St. Peter-Ording, bevor das neue Jahr beginnt.

 Das alles und vieles mehr war 2014.

Zwischen diesen größeren Ereignissen lagen natürlich viele kleine, die das Jahr gefüllt haben. Auch traurige Momente gab es, berufliche Herausforderungen, Alltagslasten… Aber insgesamt war 2014 für mich ein stabiles, gesundes und gutes Jahr. Was das neue bringen wird? Wer weiß das schon. Nach Kopenhagen möchte ich reisen, zur republica nach Berlin, an die Ostsee. Ich habe mir für den Job ein paar Ziele gesetzt, na klar. Aber im Großen und Ganzen lasse ich es einfach mal auf mich zukommen, denn wenn ich eines gelernt habe in den letzten 34 Jahren: Pläne sind nur dann gut, wenn sie von Offenheit für spontane Chancen oder unvorhergesehene Situationen begleitet werden. Für den Blog wünsche ich mir, dass er für Euch lesenswert bleibt, dass ein Beitrag pro Woche klappt und ich endlich endlich maleins Seite einrichte, wo all meine Nordsee- und Brementipps auf einen Blick zusammengefasst sind.

Verratet Ihr mir nun noch, was Euer Highlight 2014 war?

Eine bestimmte Reise? Eine berufliche Veränderung? Ein besonderes Gespräch? Ein Umzug? Oder einfach nur das Gefühl, dass es ein gutes Jahr war? Ich freue mich über Euer Erinnerungskonfetti!

Und ich wünsche Euch einen spitzenmäßigen Ausklang des Jahres mit Glitzerkonfetti am Silvester und knallenden Korken!

About Sandra

Ich schreibe hier über drei Dinge, die mich jeden Tag aufs Neue beschäftigen: meine Heimatstadt Bremen, meine berufliche Selbständigkeit und mein Alltag als Mutter eines Kleinkindes. Was mir am Herzen liegt: Euch anzustiften! Zu Unternehmungen an der Weser, zu Mut im Berufsleben und zu einem humorvoll-offenen Herzen für Eure Kinder. Allen Herausforderungen zum Trotz. Dass es nicht immer einfach ist, Familie und Job zu vereinbaren, darum geht es hier nämlich auch ab und zu.

12 thoughts on “Erinnerungskonfetti: Der Jahresrückblick 2014

  1. Liebe Sandra,
    das liest sich wie ein wunderbares, ausgefüllt Jahr – ich wünsche Dir, dass das kommende mindestes genau so schön wird!
    Zu meinen Highlights 2014 gehört ganz definitiv auch unser Bloggen mit Herz-Wochenende, das einfach nur rundum schön war und mir viel Kraft gegeben hat für die letzten Wochen des Jahres, die sehr viel anstrengender waren als gedacht, voll von Arbeit und mit etlichen Verlusten behaftet…aber ein kurzer Blick auf unser Hüpfbild am Strand reicht immer wieder aus, mich zum Lächeln zu bringen. Vielen lieben Dank noch einmal für wunderbare Zeit!
    Komm gut ins neue Jahr,
    liebe Grüße,
    Sabine

    1. Liebe Sabine,

      es freut mich so sehr, dass auch für Euch TeilnehmerInnen Bloggen mit Herz einen besonderen Platz im Jahr 2014 einnimmt. Danke für Deine netten Zeilen!

      Ich wünsche Dir einen fröhlichen Jahreswechsel und hoffe, dass wir uns 2015 wiedersehen. Ach ja – und ich bin ganz gespannt auf Euer gemeinsames Blogprojekt. Viel Erfolg dafür!

      Ahoi, Sandra

    1. Liebe Ina, ist ein Nordseetrip für 2015 geplant? Dann kann es ja nur ein gutes Jahr werden!

      Einen schönen Start ins neue Jahr wünscht Dir eine, die heute nach SPO fährt.

  2. Das war eine echt schöne Zusammenfassung, Sandra. Ich habe mir dein Format mal ein bißchen abgeguckt und endlich auch mal wieder einen Jahresrückblick verfasst.
    Ich wünsche dir einen guten Start ins neue Jahr!

  3. Tolle Idee, dass Jahr so zusammenzufassen!
    Ich merke, dass ich gerade so tief im Sumpf sitze, dass es mir schwer fällt, mein schönstes Erlebnis zu benennen … aber ich glaube, es war der Sommerurlaub in Dänemark! Bei geilstem Wetter eine Woche Strand und Baden bis zum Abwinken! … das sind dann wohl die zwei Gesichter des Wassers…
    Ein gesundes und schönes 2015 wünsche ich dir!

    Claudia

    1. Liebe Claudia,

      ich habe so viel an Euch gedacht die letzten Tage. Du hast völlig recht: So wohltuend und faszinierend Momente am Wasser sein können, genauso furchterregend und gewaltig können sie sein. Ich wünsche Euch, dass 2015 ohne Sorge beginnt und der Rest des Jahres frei von Sandsäcken bleibt.

      Alles Liebe
      Sandra

  4. was für ein wunderbares Jahr, wenn man heiratet, dann ist das Jahr ohnehin so ausgefüllt finde ich, das stellt alles andere fast in den Schatten. Witzig, ich war dieses Jahr auch das erste Mal in SPO und ich habe es sehr genossen.
    Ich habe mir dieses Jahr auch endlich mal die Mühe eines Rückblicks gemacht. gar nicht so einfach, wenn man ihn auch etwas kritisch sehen möchte ;-), etwas mit Selbstreflektion. Aber auch spannend!
    Komm gut ins neue Jahr und alles alles gute für Dich!
    Liebe Grüße
    Martina.

  5. Liebe Sandra, den Winter scheinst du ja allgememein gesundheitlich auf dem Kicker zu haben… Werd schnell gesund und ich hoffe es gibt so einen schönen Jahresrückblick von 2016 🙂

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